Schock in NRW Polizei in Gelsenkirchen traut ihren Augen nicht: Anzeige gegen kleinen Jungen   

Polizisten laufen mit einem Diensthund durch den Hauptbahnhof Gelsenkirchen.

Im Hauptbahnhof Gelsenkirchen gab es am Samstag (9. Oktober) einen kuriosen Einsatz für die Polizei, die auf diesem Foto vom Juli 2019 bei einem anderem Einsatz zu sehen ist.

Im Hauptbahnhof Gelsenkirchen ist es zu einem Polizeieinsatz wegen eines kleinen Jungen gekommen. 

Gelsenkirchen. In Gelsenkirchen hat ein zwölfjähriger Junge am Samstag (9. Oktober) für Aufruhr im Hauptbahnhof gesorgt. So sehr, dass die Bundespolizei einschreiten musste und gegen den Jungen ein Verfahren eingeleitet hat.  

Denn: Der kleine Junge fuchtelte mit einem auf den ersten Blick täuschend echt aussehendem Sturmgewehr am Bahnsteig rum. Die Polizisten sahen das vom gegenüberliegenden Gleis aus. Der Junge schien mit der Waffe auf einen Zug zu zielen. Sofort eilten die Bundespolizisten zu ihm. 

NRW: Junge mit Spielzeugwaffe sorgt für Polizeieinsatz im Hauptbahnhof Gelsenkirchen

Schnell konnte aber Entwarnung gegeben werden. Die Polizisten erkannten bei näherem Hinsehen, dass es sich um eine Spielzeugwaffe handelte. Ein paar Meter von dem Jungen aus Castrop-Rauxel entfernt, befanden sich seine Mutter und seine Schwester.

Die Beamten aus Gelsenkirchen stellten die Waffe sicher und informierten die Erziehungsberechtigte des Jungen über die Gefahren, welche eine Spielzeugwaffe in der Öffentlichkeit auslösen kann.

Eine Spielzeugwaffe, die von der Polizei beschlagnahmt wurde.

Diese Spielzeugwaffe wurde von der Bundespolizei im Hauptbahnhof Gelsenkirchen am Samstag (9. Oktober) beschlagnahmt. 

Gegen den Zwölfjährigen wurde ein Ordnungswidrigkeitsverfahren wegen Belästigung der Allgemeinheit sowie wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz eingeleitet. (aa)

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