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Horror in NRW Mann in Bahnhof in Mülheim/Ruhr bis an die Zähne bewaffnet

Diverse Waffen und Drogen, die bei einem Mann gefunden worden.

Diverse Messer und Scheren, eine selbstgebaute Axt und andere gefährliche Gegenstände wurden am Donnerstag (28. Oktober) bei einem Mann in Mülheim an der Ruhr gefunden.

In Mülheim an der Ruhr in Nordrhein-Westfalen hat ein Mann für Angst und Schrecken im Hauptbahnhof gesorgt.

Mülheim an der Ruhr. Ein Mitarbeiter (31) der Deutschen Bahn wird diesen Donnerstag (28. Oktober 2021) wohl nicht so schnell vergessen. Er wurde im Hauptbahnhof Mülheim an der Ruhr von einem Mann mit einer selbstgebauten Axt bedroht. 

Was war passiert? Ein 58-Jähriger soll Reisende belästigt haben. Als ein 31-jähriger Bahnmitarbeiter den Mann zur Rede stellen wollte, soll der Weseler ihn beleidigt und bedroht haben. Dabei hielt er eine präparierte Axt in der Hand. Der 31-jährige Bahnmitarbeiter soll sich dann in ein Büro eingeschlossen und die Bundespolizei alarmiert haben. Währenddessen soll der 58-Jährige mehrmals mit dem Axtstiel gegen die Bürotür geschlagen haben. Was für ein Horror...

NRW: Mann bedroht Bahnmitarbeiter mit Axt im Hauptbahnhof Mülheim/Ruhr

Die zuerst am Bahnhof eingetroffenen Einsatzkräfte der Polizei Mülheim konnten den Mann, der unterdessen weitere Reisende wahllos anschrie, stellen und vorläufig festnehmen.

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Bundespolizisten übernahmen den Tatverdächtigen und durchsuchten ihn. Dabei stellten sie insgesamt 37 gefährliche Gegenstände und eine geringe Menge Marihuana sicher. Darunter befanden sich Jagd- und Wurfmesser, Taschenmesser und Scheren. Diese hatte der Mann an seinem gesamten Körper deponiert.

Der Mann wurde festgenommen und zur Wache der Bundespolizei gebracht. Hier fertigten die Beamten von dem 58-Jährigen Fotos und nahmen Fingerabdrücke. Zwischenzeitlich hatte sich sein Gemütszustand beruhigt. Er sagte zu, sich freiwillig in psychologische Behandlung zu begeben.

Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen Bedrohung, Nötigung, sowie wegen Verstöße gegen das Waffen- und das Betäubungsmittelgesetz ein. In diesem Zusammenhang verweist die Bundespolizei auf die Wichtigkeit der aktuellen Waffenverbotszonen in den Hauptbahnhöfen Bochum, Dortmund, Gelsenkirchen und Recklinghausen. (aa)

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