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NRW-Statistik Köln als Spitzenreiter – Erwerbstätige pendeln vor allem in die Großstädte

Zahlreiche Pendler warten am Morgen mit verschiedenen Gesichtsbedeckungen vor einer Straßenbahn in Düsseldorf.

Die NRW-Pendlerstatistik des Jahres 2020 zeigt, dass trotz der Homeoffice-Offensive knapp die Hälfte der Erwerbstätigen täglich in andere Städte gependelt ist. Das Foto wurde am 27. April 2020 in Düsseldorf aufgenommen.

Trotz der Corona-Pandemie sind im Jahr 2020 rund 4,7 Millionen Berufstätige in andere Städte gependelt. Damit sind es nur geringfügig weniger Pendler als im Jahr zuvor.

Mehr als die Hälfte der rund neun Millionen Erwerbstätigen in Nordrhein-Westfalen ist im vergangenen Corona-Jahr täglich zur Arbeit gependelt. Wie das Statistische Landesamt (IT.NRW) am Donnerstag (9. Dezember 2021) mitteilte, fuhren etwa 4,7 Millionen Menschen über die Grenzen ihres Wohnorts hinweg zum Arbeitsplatz.

Im Jahr 2019 waren 4,8 von 9,3 Millionen Erwerbstätigen als Berufspendler gezählt worden. Die Statistiker erfassen alle Pendler, egal ob sie das Auto, das Fahrrad, den Bus, die Bahn oder anderweitige Verkehrsmittel nutzen.

NRW: Erwerbstätige pendeln vor allem in die Großstädte

Allein die drei Großstädte Köln (335.900), Düsseldorf (315.224) und Essen (158.981) verzeichneten 2020 demzufolge zusammen mehr als 810.000 Berufspendler. Die Menschen nutzen weiterhin vor allem die Hauptverkehrsachsen in NRW: die Nord-Süd-Achse von Bonn bis Duisburg und die West-Ost-Achse von Mönchengladbach über das Ruhrgebiet bis nach Dortmund und Bielefeld. Stark gependelt wurde auch nach Münster (104.853) und nach Aachen (85.440, davon 3.629 aus Belgien und 1.769 aus den Niederlanden). 4,32 Millionen Menschen pendelten innerhalb ihrer Gemeinde zur Arbeit.

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Die Angaben stammen aus der „Pendlerrechnung 2020“, deren Ergebnisse in der Landesdatenbank NRW zu finden sind. Die Statistiker weisen darauf hin, dass die Resultate aufgrund methodischer Unterschiede sowie der pandemiebedingten Belastbarkeit einiger Quellen nur bedingt vergleichbar seien mit den Berechnungen der Vorjahre. (dpa/nb)

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