Winter in NRW Wilde Kapriolen zum Wochenstart – Warnung vom Wetterdienst

Gastgewerbe in NRW leidet brutal Zahlen zeigen, wie schlimm es um die Branche steht

Neuer Inhalt (3)

Restaurants, Kneipen und Hotels sind in NRW wegen des Coronavirus weiter geschlossen. Das Symbolbild zeigt am 09. Mai 2021 ein geschlossenes Café in Köln.

Düsseldorf – Das Gastgewerbe in NRW leidet brutal an den Corona-Maßnahmen. Jetzt zeigen Zahlen des Statistischen Landesamtes am Mittwoch (20. Januar), wie schlimm es um die Branchen steht.

  • Umsatzzahlen des NRW-Gastgewerbe brechen ein
  • Umsatzrückgänge fast auf Rekord-Niveau
  • Hotelgewerbe mit mehr als 80 Prozent weniger Umsatz

Hotels und Gaststätten in Nordrhein-Westfalen haben im November 2020 durch die zum Schutz vor dem Coronavirus angeordneten Schließungen fast zwei Drittel ihres Umsatzes verloren. Insgesamt lagen die Umsätze der Branche nominal um 63,7 Prozent unter dem Vorjahresniveau.

Real – also unter Berücksichtigung der Preisentwicklung – waren sie sogar 65,5 Prozent niedriger. Die Umsatzrückgänge hätten damit nahezu die Rekordeinbrüche von April 2020 erreicht.

NRW: Umsatzzahlen des Gastgewerbes brechen ein

Im von der Pandemie besonders betroffenen Hotelgewerbe war der Umsatz real um 82,6 Prozent niedriger als vor einem Jahr. Die Gastronomie musste Einbußen von 57,8 Prozent hinnehmen.

In Gaststätten, die vor allem vom Getränkeausschank leben, sank der Umsatz um 77,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Die Beschäftigtenzahl im Gastgewerbe lag im November um 21,9 Prozent unter der im von November 2019.

Restaurants, Kneipen, Bars und Clubs sind in NRW seit Anfang November 2020 geschlossen. Restaurants dürfen Speisen liefern oder abholen lassen. Für Hotels und andere Beherbergungsbetriebe gilt: Übernachtungsangebote zu privaten Zwecken sind untersagt.

NRW: Gastgewerbe verliert 2020 mehr als ein Drittel Umsatz

Für die ersten elf Monate des Jahres 2020 ermittelten die Statistiker für das nordrhein-westfälische Gastgewerbe ein reales Umsatzminus von 37,5 Prozent gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum, nominal sanken die Umsätze um 35,1 Prozent. (dpa)

Sie verwenden einen veralteten Browser. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser, um Ihren Besuch bei uns zu verbessern.