Auf offener Straße in NRW 18-Jähriger schießt mit Waffe aus Autofenster

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Die Polizei Münster fand in dem Mercedes zwei Schreckschusspistolen. Das Symbolbild wurde im Dezember 2020 in Dresden aufgenommen.

Münster – Am helllichten Tag hat am Sonntagnachmittag (9. Mai) ein 18-Jähriger in Münster mit einer Waffe durch die Gegend geschossen. Die Polizei Münster hat bei dem Jungen zwei Schreckschusswaffen sicherstellen können.

  • Osnabrücker Autos überholten Frau halsbrecherisch
  • Münster: 18-Jähriger schoss mit Waffe Richtung Radweg
  • Polizei konnte zwei Schreckschusspistolen sicherstellen

Münster: Jugendlicher schoss aus Mercedes mit Waffe auf die Straße

Bereits gegen 14 Uhr war eine Autofahrerin auf drei Autos aufmerksam geworden und hatte die Polizei kontaktiert. Ein Audi, ein Mercedes und ein VW hatten die Frau höchst riskant auf der Warendorfer Straße überholt. Besonders schockierend, aus dem Mercedes soll eine Person eine Waffe gehalten und in Richtung des Radwegs geschossen haben.

Sofort leitete die Polizei Münster die Fahndung ein, doch von den drei Wagen mit Osnabrücker Kennzeichen fehlte zunächst jede Spur.

Nach Schießen auf offener Straße: Jugendlicher erwartet Strafverfahren

Schließlich fanden die Polizisten den beschriebenen Mercedes und hielten ihn am Lechtenbergweg an. In dem Auto stießen die Beamten auf zwei Schreckschusswaffen. Den 18-jährige Beifahrer erwartet nun ein Strafverfahren wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz. Neben dem 18-Jährigen traf die Polizei auf drei weitere jugendliche Insassen im Alter von 17, 18 und 19.

Durch ihr Treffen in dem Wagen haben die Jungen gegen die geltende Corona-Schutzverordnung verstoßen. Es wartet auf sie Ordnungswidrigkeitenanzeige. Die Waffen konnten von der Polizei sichergestellt werden. Auch in Neuss hatten Beamte einen Jugendlichen mit einer Schusswaffe erwischt, er hatte sie zur Abi-Mottowoche dabei. (lh)

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