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Menschliche Plazenta gefunden Polizei in NRW steht vor einem Rätsel

In Mönchengladbach wurde eine Plazenta gefunden: Wo sind Mutter und Kind? Unser undatiertes Bild zeigt eine Frau in der Schwangerschaft.

In Mönchengladbach wurde eine Plazenta gefunden: Wo sind Mutter und Kind? Unser undatiertes Bild zeigt eine Frau in der Schwangerschaft.

Ein ungewöhnlicher und gleichzeitig merkwürdiger Fund beschäftigt die Polizei in NRW: Eine Plazenta wurde nahe einer Klinik gefunden. Die Ermittler stehen vor einem Rätsel.

Wo sind Mutter und Kind? Die Polizei ermittelt nach dem Fund einer menschlichen Plazenta nahe eines Krankenhauses in Mönchengladbach. Man habe keinen Hinweis darauf, dass diese nach der Entbindung eines Säuglings nur falsch entsorgt worden sei, teilte die Polizei am Dienstag, 30. November 2021, mit.

Am Fundort in der Nähe des Krankenhauses Neuwerk sei zudem eine Hose mit Blut entdeckt worden. Polizeibeamte hätten mit Hunden nach weiteren Spuren gesucht. Bisher waren jedoch alle Ermittlungen erfolglos.

Die Plazenta wird auch als Mutterkuchen bezeichnet. Es handelt sich um ein Organ, das während der Schwangerschaft im weiblichen Körper entsteht. Das Ungeborene wird durch die Plazenta mit Sauerstoff versorgt. Das Baby und die Plazenta sind über die Nabelschnur verbunden. Die Plazenta wird als Nachgeburt von der Frau ausgeschieden. Damit wird die Geburt abgeschlossen.

Eine Theorie kann die Polizei ausschließen: „Derzeit liegen keine Hinweise darauf vor, dass die Plazenta nach einer Entbindung eines Säuglings im dortigen Krankenhaus nur unsachgemäß entsorgt wurde“, heißt es in der offiziellen Pressemitteilung. Die Klinik hat also nichts mit der Plazenta zu tun.

Plazenta in Mönchengladbach gefunden: Polizei hofft auf Hinweise

Die Polizei hofft nun auf Hinweise auf Personen, die möglicherweise als Eltern eines frisch geborenen Säuglings infrage kommen. Es sei auch möglich, dass jemand ein Kind zur Babyklappe des Krankenhauses bringen wollte, sich dann aber am Ende doch anders entschieden habe.

Womöglich überforderte Eltern könnten sich an die Polizei oder medizinische Einrichtungen wenden. Hinweise zu diesem Fall nimmt die Polizei Mönchengladbach unter der Telefonnummer (02161)29-0 entgegen. (dok/dpa)

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