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Kinderpornos in Drohne versteckt Furchtbare Funde in NRW: Jüngster Verdächtiger ist 14 Jahre alt

Polizisten sichern Spuren im Missbrauchskomplex Lügde, der 2019 für Entsetzen sorgte.

Polizisten sichern Spuren im Missbrauchskomplex Lügde, der 2019 für Entsetzen sorgte. 

Bei Durchsuchungen in Bayern und Nordrhein-Westfalen wurde umfangreiches kinderpornografisches Material entdeckt. 

Die bayerische Polizei in Unterfranken und Beamte im nordrhein-westfälischen Rhein-Sieg-Kreis sind gegen die Verbreitung und Nutzung von Kinderpornografie vorgegangen. Bei der Razzia in Bayern wurden am Mittwoch und Donnerstag 30 Durchsuchungsbeschlüsse vollzogen, wie die Polizei in Würzburg am Freitag (23. September 2022) mitteilte. In Nordrhein-Westfalen wurden am Dienstag 16 Durchsuchungsbeschlüsse vollstreckt.

Im Rhein-Sieg-Kreis wurden am Dienstag gleichzeitig 16 Durchsuchungsbeschlüsse wegen des Besitzes oder der Verbreitung von Kinderpornografie vollzogen. Die Verdächtigen seien neun Erwachsene, vier Heranwachsende und drei Jugendliche. Einer der Beschuldigten soll seine kinderpornografischen Daten in einer Flugdrohne versteckt haben.

Schlag gegen Kinderpornos in NRW: Verdächtige waren Polizei bekannt

Die fränkischen Ermittler erklärten, es sei umfangreiches Beweismaterial beschlagnahmt worden. Die Verdächtigen dort sind demnach im Alter von 14 bis 61 Jahren und männlich. Sie sollen kinderpornografisches Material entweder besessen, erworben oder verbreitet haben. Alle kamen nach vorläufigen Festnahmen wieder frei.

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Insgesamt seien bei der Razzia mehr als 200 Datenträger, Videokassetten, Computer und Smartphones beschlagnahmt worden. Drei der vier Heranwachsenden seien bereits davor wegen Besitzes und Verbreitung von Kinderpornografie in Erscheinung getreten. (mac/afp)

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