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Auf offener Straße erstochen  Trauermarsch für toten Rocker in Gelsenkirchen

Mitglieder der Freeway Riders MC bei Trauermarsch in Gelsenkirchen

Teilnehmer ziehen am 18. Oktober in einem Trauermarsch zum Andenken an ein 2018 getötetes Mitglied der Rocker-Gruppe „Freeway Riders“ durch Gelsenkirchen.

Gelsenkirchen – Mitglieder der „Freeway Riders“ wollen zwei Jahre nach dem gewaltsamen Tod eines Kumpels am Sonntag, 18. Oktober, in Gelsenkirchen einen Trauermarsch abhalten.

  • Rockergruppe „Freeway Riders“ wollen einen Trauerzug abhalten
  • 150 Teilnehmer werden bei der Veranstaltung erwartet
  • Im Oktober 2018 wurde ein Mitglied der Rockergruppe erstochen

Man werde am Nachmittag zunächst am Friedhof mit wohl rund 150 Teilnehmern des Getöteten gedenken und danach durch die Stadt zum damaligen Tatort ziehen, sagte ein Sprecher des Motorradclubs der Deutschen Presse-Agentur am Freitag.

Streit im Rockermilieu: Bandidos verurteilt

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Ein Mitglied der „Freeway Riders“ war am 13. Oktober 2018 nach einem Streit im Rockermilieu auf offener Straße erstochen worden. Im Juni 2019 waren vier Mitglieder der Rockerbande „Bandidos“ zu Haftstrafen zwischen sechseinhalb und zehn Jahren verurteilt worden.

Der Sprecher der „Freeway Riders“ sagte, man werde sich an die Corona-Auflagen halten und habe auch ein Hygienekonzept bei der Stadt eingereicht.

Trauermarsch in NRW: Genehmigung durch Gesundheitsamt

Nach der Friedhofssatzung dürften nur religiöse Gruppen eine Veranstaltung auf dem Friedhof abhalten, anderen sei das untersagt, betonte ein Stadt-Sprecher.

Das vorgelegte Konzept sei vom Gesundheitsamt genehmigt worden. Polizei und Ordnungsamt würden den Trauerzug begleiten, die Strecke sei zwei bis drei Kilometer lang. Zuvor hatte die „WAZ“ berichtet. (dpa)

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