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Unfall-SchwerpunktPolizei-Kontrolle nach tödlichem Drama

Aktionstag der Polizei für sicheren Radverkehr. (Symbolfoto)

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Aktionstag der Polizei für sicheren Radverkehr. (Symbolfoto)

Nach einem tödlichen Unfall und vielen Schwerverletzten greift die Polizei in Meerbusch jetzt durch.

Der Radweg an der Düsseldorfer Straße in Meerbusch hat sich zu einem gefährlichen Pflaster entwickelt. Die Polizei Rhein-Kreis Neuss plant daher für Dienstag (28.04.2026) einen großen Aktionstag unter dem Motto „sicher.mobil.leben - Zweiräder im Blick“.

Die Aktion startet um 14 Uhr an der Wache Meerbusch. Beamte und Beamtinnen des Verkehrsdienstes und der Verkehrssicherheitsberatung werden dann den Radweg entlang der Düsseldorfer Straße kontrollieren.

Kreuzung wird zur Unfall-Falle

Hintergrund sind erschreckende Zahlen: Allein in den letzten drei Jahren kam es an der Kreuzung L137/Im Bachgrund/Lotzigstraße zu acht schweren Unfällen, bei vier davon waren Radfahrer und Radfahrerinnen betroffen.

Laut Polizei handelt es sich meist um Abbiegeunfälle. Da der Radweg in beide Richtungen freigegeben ist, rechnen viele Autofahrer und Autofahrerinnen nicht mit Radfahrenden aus beiden Richtungen und übersehen sie beim Abbiegen.

Besonders tragisch: Im letzten Jahr ereignete sich ein tödlicher Unfall, als ein Radfahrer den vorgesehenen Radweg nicht benutzte und vom Gehweg auf die Fahrbahn fuhr.

Polizei appelliert an alle Verkehrsteilnehmenden

Die Polizei appelliert daher an Kraftfahrzeugführende, immer mit Radverkehr aus beiden Richtungen zu rechnen und vorsichtig abzubiegen. Auch Radfahrer und Radfahrerinnen sollten besonders aufmerksam sein, mit den Fehlern anderer rechnen und sich mit einem Helm und guter Beleuchtung schützen. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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