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Warum nur... Nackt-Künstlerin Milo Moiré in England verhaftet

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Was die Männer auf diesem Bild machen, ist relativ deutlich...

London – Gerade ist die Diskussion vom Brexit in vollem Gange, als Milo Moiré die Erfahrung machen musste, dass man in verschiedenen EU-Länder völlig unterschiedlich auf ihre „Mirror Box Performance“ reagierte.

In London, wo sie anlässlich des Drehs für die Show „Eurotrash“ mit Jean Paul Gaultier und Antoine de Caunes war, so wie sie es kürzlich auch in Düsseldorf tat, wurde sie bei ihrer Performance auf dem Trafalgar Square verhaftet. Sie musste 24 Stunden in einer Zelle verbringen, wurde vor Gericht gestellt und muss jetzt eine vierstellige Strafe zahlen.

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Und auch im unteren Bereich durfte zugepackt werden.

In Amsterdam durfte sie ihre „Kunst“ durchführen. Hier sagte die niederländische Polizei das nichts gegen die Performance spräche, außer, dass sie angemeldet werden muss, da sie mit dem Megaphon Lärm verursachen würde und Anwohner sich am Lärm stören könnten.

Worum genau geht es aber in ihrer neuesten Kunstform?

In London und Amsterdam forderte Milo Moiré mit einem Megaphon Passanten auf ihre Vagina für 30 Sekunden durch eine Öffnung in ihrem trapezförmigen Spiegelrock anzufassen.

Nach den sexuellen Übergriffen in der Silvesternacht in Köln wollte die Künstlerin ein Symbol für die Einvernehmlichkeit sexueller Handlungen setzen.

„Ich stehe heute hier für die Rechte der Frau und die sexuelle Selbstbestimmung. Frauen haben eine Sexualität wie auch Männer eine haben. Doch Frauen entscheiden selbst, wann und wie sie angefasst werden wollen und wann nicht“, sagte sie.

(cb)