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Corona in NRW Werte weiter im Steigflug – fast 10.000 Neuinfektionen gemeldet

Auf einem Desinfektionsmittelspender am Düsseldorfer Weihnachtsmarkt hängt am 18. November 2021 ein Schild mit der Aufschrift «Bitte Maske tragen».

In NRW ist der Corona-Inzidenzwert am Mittwoch (1. Dezember) erneut gestiegen. Das Symbolfoto vom 18. November zeigt ein Hinweisschild am Düsseldorfer Weihnachtsmarkt.

Wie entwickelt sich die Corona-Pandemie im bevölkerungsreichsten Bundesland? In diesem Ticker halten wir Sie auf dem Laufenden.

Die vierte Corona-Welle hat auch vor Nordrhein-Westfalen nicht haltgemacht: Wie hoch ist die aktuelle Inzidenz? Wie viele Neuinfektionen gab es heute? Welche Städte und Kreise sind besonders betroffen? Hier auf EXPRESS.de bekommen Sie jeden Tag die aktuellen Zahlen in der Übersicht.

Update vom 1. Dezember: 

  • Die Corona-Inzidenz steigt in Nordrhein-Westfalen weiter leicht an. Am Mittwoch (1. Dezember 2021) lag die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche bei 289,1 – nach 285,9 am Dienstag. Das teilte das Robert Koch-Institut (RKI) am Mittwoch mit. Demnach wurden innerhalb von 24 Stunden 9481 neue Covid-19-Fälle und 63 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit der Krankheit registriert.
  • Die höchsten Corona-Inzidenzraten in NRW verzeichnete das RKI weiter im Oberbergischen Kreis (461,2, Vortag 441,3) und im Kreis Minden-Lübbecke (427,7, Vortag 409,0). Der niedrigste Wert in NRW wird für Münster (148,5) ausgewiesen.
  • Zur Belegung der Krankenhäuser gab es am Mittwochmorgen noch keine aktuellen Zahlen. Mit Stand Dienstag wurden nach Angaben der Landesregierung 2832 Covid-Patienten in NRW-Krankenhäusern behandelt. Die Zahl der freien Intensivbetten mit Beatmungsmöglichkeiten stieg landesweit um neun auf 329 gegenüber dem Vortag. 

Update vom 30. November: Hohe Werte durch viele Nachmeldungen

  • In Nordrhein-Westfalen ist die Corona-Inzidenz abermals  gestiegen. Die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche lag laut Robert Koch-Institut (RKI) am Montag bei 285,9 - ein Plus von 9,1 Zählern. Innerhalb von 24 Stunden wurden 8037 neue Covid-19-Fälle und 58 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit der Krankheit registriert. Die vergleichsweise hohen Zahlen basieren darauf, dass einige Ämter am Wochenende nicht melden und somit Nachmeldungen enthalten sind.
  • Mit Stand Dienstag (30. November) wurden nach Angaben der Landesregierung 2687 Covid-Patienten in NRW-Krankenhäusern behandelt. Davon lagen 697 auf Intensivstationen, 364 mussten künstlich beatmet werden. Den Angaben zufolge standen im bevölkerungsreichsten Bundesland noch 320 freie Intensivbetten mit Beatmung zur Verfügung.

Update vom 29. November: Inzidenz steigt leicht an 

  • In Nordrhein-Westfalen ist die Corona-Inzidenz leicht gestiegen. Die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche lag laut Robert Koch-Institut (RKI) am Montag bei 276,8 - nach 276,4 am Sonntag. Innerhalb von 24 Stunden wurden 3374 neue Covid-19-Fälle und vier weitere Todesfälle im Zusammenhang mit der Krankheit registriert. Die Inzidenz in NRW lag nach wie vor deutlich unter dem bundesweiten Wert, den das RKI mit 452,4 angab.
  • Mit Stand Montag (29. November) wurden nach Angaben der Landesregierung 2687 Covid-Patienten in NRW-Krankenhäusern behandelt. Davon lagen 697 auf Intensivstationen, 364 mussten künstlich beatmet werden. Den Angaben zufolge standen im bevölkerungsreichsten Bundesland noch 320 freie Intensivbetten mit Beatmung zur Verfügung.
  • Die höchsten Corona-Inzidenzraten in NRW verzeichnete das RKI im Oberbergischen Kreis (444,6), in Minden-Lübbecke (403,5) und in Leverkusen (372,8). 

Update vom 28. November: Elf Tote wegen Corona in Nordrhein-Westfalen

  • Das Robert Koch-Institut (RKI) hat am Sonntag (28. November) 5835 neue Coronafälle binnen 24 Stunden in Nordrhein-Westfalen gemeldet. Die Zahl liegt deutlich unter dem Wert vom Samstag (8941); allerdings ist das Bild wegen Meldeverzögerungen am Wochenende häufig nicht repräsentativ.
  • Die Inzidenz in NRW lag mit 276,4 Infektionen je 100.000 Einwohner in sieben Tagen knapp unter dem Samstagswert von 278,5. Elf Menschen starben innerhalb eines Tages im Zusammenhang mit der Krankheit.
  • Die Inzidenz liegt in NRW weiter deutlich unter dem bundesweiten Wert, den das RKI am Sonntag mit 446,7 angab. Zur Zahl der Corona-Patienten in NRW-Krankenhäusern und der freien Betten gab es am Sonntag keine aktualisierten Daten der Landesregierung. Mit Stand Freitag waren nach Angaben der Landesregierung in NRW 362 Intensivbetten mit Beatmung frei. 
  • Im Münsterland ist die Corona-Lage bisher vergleichsweise moderat. Coesfeld (171,3) und Münster (173,5) verzeichneten am Sonntag landesweit die niedrigsten Corona-Inzidenzen. An der Spitze stehen der Oberbergische Kreis (408,9), Minden-Lübbecke (403,5) und Leverkusen (399).

Update vom 27. November: Inzidenz steigt weiter, höchster Wert im Oberbergischen Kreis 

  • In Nordrhein-Westfalen steigt die Corona-Inzidenz weiter. Die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche lag laut Robert Koch-Institut (RKI) am Samstag bei 278,5 - nach 274,2 am Freitag.
  • Innerhalb von 24 Stunden wurden 8941 neue Covid-19-Fälle registriert.
  • Im Zusammenhang mit der Krankheit verzeichnete das RKI innerhalb eines Tages 31 Todesfälle in NRW.
  • Besonders hoch fiel die Sieben-Tage-Inzidenz in NRW im Oberbergischen Kreis (404,9) und in Minden-Lübbecke (404,2) aus.
  • Köln verzeichnete einen Wert von 293,8. Für Düsseldorf wurden 327,3 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner angegeben. Unter den NRW-Großstädten hatte Münster mit 181,1 die niedrigste Inzidenz. Am landesweit geringsten waren die Zahlen im Hochsauerlandkreis (176,0) und im Kreis Coesfeld (173,1).

Update vom 26. November: Immer mehr Durchgeimpfte, Inzidenz steigt 

  • Die Werte steigen und steigen: Binnen der letzten 24 Stunden haben sich in Nordrhein-Westfalen erneut fast 10.000 Menschen neu mit dem Coronavirus infiziert. Nach den Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Freitagmorgen gab es 9502 neue Covid-19-Fälle (Vortag: 9791).
    Die Sieben-Tage-Inzidenz stieg weiter von 262,2 am Vortag auf 274,2.
  • 51 Menschen starben binnen 24 Stunden im Zusammenhang mit der Krankheit. Am vergangenen Freitag (19.11.) hatte der Inzidenzwert in NRW erstmals knapp die 200-er-Grenze übersprungen.
  • Leverkusen (402,7) und der Oberbergische Kreis (394,9) sind nach den Zahlen von diesem Freitag weiter besonders belastet, vergleichsweise moderat breitet sich die Pandemie bisher in Münster (158,7), Höxter (165,3) und im Hochsauerlandkreis (171,4) aus.
  • Die Impfquote stieg leicht: Vollständig immunisiert waren in NRW Stand Donnerstag morgen 71,6 Prozent der Menschen (Vortag 71,4 Prozent). Knapp 75 Prozent haben mindestens eine Spritze erhalten. Damit liegt NRW deutlich über dem Bundesschnitt von 70,8 Prozent der Bevölkerung mit mindestens einer Impfung.

Update vom 25. November: Fast 10.000 Neuinfektionen – Impfquote steigt

  • In Nordrhein-Westfalen haben sich fast 10.000 Menschen in den vergangenen 24 Stunden neu mit dem Coronavirus infiziert. Das Robert Koch-Institut (RKI) vermeldete am Donnerstagmorgen (25. November)  9791 neue Covid-19-Fälle und einen Anstieg der Sieben-Tage-Inzidenz auf 262,2. Am Mittwoch hatte in NRW die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen noch bei der 249,7 gelegen. Allerdings gab es Zweifel an den Zahlen vom Mittwoch, weil aus Städten wie Köln und Bonn keine neuen Fälle gemeldet worden waren.
    Wie ein Sprecher des LZG am Donnerstagmorgen EXPRESS.de sagte, fehlte für Köln der komplette Datensatz vom 24. November, inklusive aller Nachmeldungen. Diese Nachmeldungen werden gemacht, wenn es beispielsweise Übermittlungsprobleme aus den Arztpraxen gebe oder Gesundheitsämter noch Rückverfolgungen einzelner Fälle machen müssten. Die Zahlen sind somit nicht „tagesscharf“ und nicht in die Berechnung des NRW-Wertes eingeflossen.
  • Laut RKI starben in NRW in den zurückliegenden 24 Stunden 46 Menschen in Verbindung mit dem Virus. Die Spanne bei der Inzidenz reicht vom Landkreis Coesfeld (151,3) bis zum Spitzenreiter Leverkusen, wo der Wert (397,2) nur knapp unter 400 lag.
  • Bei der Zahl der Neuaufnahmen in den NRW-Kliniken gab es am Donnerstag einen weiteren Anstieg. Die Hospitalisierungsinzidenz liegt laut Landesregierung nun bei 4,21 nach 3,96 am Mittwoch.
    2518 Menschen wurden in den Krankenhäusern wegen einer Covid-19-Infektion behandelt. 582 Patientinnen und Patienten - sieben mehr als am Vortag - lagen auf einer Intensivstation, davon wurden 321 beatmet. 341 freie Intensivbetten mit Beatmung stehen in NRW noch zur Verfügung, das sind sechs mehr als tags zuvor.

Update vom 24. November: Inzidenzwert offenbar fehlerhaft

  • Die Corona-Neuinfektionen in Nordrhein-Westfalen liegen laut Robert Koch-Institut am Mittwoch (24. November) bei einer Sieben-Tage-Inzidenz von 249,7. Das geht aus Angaben des Instituts vom Mittwoch hervor. Allerdings gibt es Zweifel an den Zahlen: So wurden laut RKI aus Städten wie Köln und Bonn am Mittwoch keine Neuinfektionen und keine Todesfälle gemeldet. Eine Sprecherin der Stadt Bonn sagte EXPRESS.de auf Anfrage, dass es technische Probleme bei der Übermittlung der Bonner Zahlen gegeben habe. So hätten diese nicht in die Berechnung des Inzidenzwertes für NRW am 24. November einfließen können.
  • Am Dienstag war die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen mit 249,0 angegeben worden. Die NRW-Inzidenz lag damit weiter deutlich unter der bundesweiten Inzidenz von 404,5. In NRW starben binnen 24 Stunden den RKI-Angaben zufolge 32 Menschen in Zusammenhang mit Covid-19. Am Vortag waren 52 Todesfälle gemeldet worden.
  • Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen sank nach Angaben der Landesregierung vom Mittwochmorgen auf 3,96. Am Vortag war die Hospitalisierungsinzidenz mit 4,22 angegeben worden.

Update vom 23. November: NRW-Inzidenz steigt, Hospitalisierung auch 

  • Die Zahl der Corona-Neuinfektionen ist  in Nordrhein-Westfalen weiter gestiegen. Wie das Robert Koch-Institut am Dienstag (22. November) berichtete, wurden den Behörden in den vergangenen sieben Tagen pro 100.000 Einwohner 249 Neuinfektionen bekannt. Vor einer Woche lag die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz in NRW bei 167,0, vor einem Monat am 22. Oktober bei 61,0.
  • Die Zahl der Toten stieg ebenfalls an: 52 Menschen starben im Zusammenhang mit dem Virus - insgesamt sind es seit beginn der Pandemie 18.724. 
  • Auch die Hospitalisierungs-Rate kletterte auf einen Wert von 4,22. Am Vortag hatte sie bei 3,92 gelegen. Die bislang höchste Rate verzeichnete man im Dezember 2020. Damals lag sie bei 15,5. 

Update vom 22. November: Inzidenz steigt – alarmierende Zahlen bei Schülern

  • Die Zahl der Corona-Neuinfektionen ist auch in Nordrhein-Westfalen erneut gestiegen. Wie das Robert Koch-Institut am Montag (21. November) berichtete, wurden den Behörden in den vergangenen sieben Tagen pro 100.000 Einwohner 229,1 Neuinfektionen bekannt. Der NRW-Wert lag damit weiterhin deutlich unter dem bundesweiten Schnitt von 386,5. Vor einer Woche lag die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz in NRW bei 167,0, vor einem Monat am 22. Oktober bei 61,0.
  • Am stärksten betroffen waren am Montag die Altersgruppen der 5- bis 9-Jährigen mit einem Wert von 472,5 und der 10- bis 14-Jährigen mit 488,3.
  • Gerechnet auf 100.000 Einwohner gab es in den vergangenen sieben Tagen die meisten Fälle im Oberbergischen Kreis mit 371,4. Leverkusen zählte 357,5, Gütersloh 350,6. Am unteren Ende der Kreise und kreisfreien Städte in NRW lag der Kreis Soest mit 113,6. Die NRW-Behörden meldeten dem RKI vier weitere Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-Erkrankung.
  • Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das Land Nordrhein-Westfalen am Montag mit 3,92 an. Zuletzt hatte der Wert 4,03 betragen. Bei dem Indikator muss berücksichtigt werden, dass Krankenhausaufnahmen teils mit Verzug gemeldet werden. Der bisherige bundesweite Höchstwert lag um die Weihnachtszeit 2020 bei rund 15,5.

Update vom 21. November: 516 Corona-Patienten auf Intensivstationen

  • Die Corona-Inzidenz in Nordrhein-Westfalen ist auf einen Rekordwert gestiegen. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) lag die Zahl der Neuinfektionen je 100 000 Einwohner binnen einer Woche am Sonntagmorgen bei 219,8, nach 213,1 am Vortag. Jedoch liegt NRW weiterhin deutlich unter dem Bundeswert, der am Sonntag mit 372,7 angegeben wurde.
  • Innerhalb eines Tages wurden den Gesundheitsämtern in NRW 5614 Neuinfektionen gemeldet. Weitere neun Menschen starben im Zusammenhang mit dem Coronavirus.
  • Am höchsten war die Sieben-Tage-Inzidenz im Oberbergischen Kreis (367,7), gefolgt von Leverkusen (339,2) und Gütersloh (315,0). Die niedrigsten Werte verzeichnetet Soest (99,0). Das kommt insofern etwas überraschend, da vor 14 Tagen unter 3 G-Bedingungen das Event des Jahres in der alten Hansestadt stattgefunden hatte: die größte Altstadt-Kirmes Europas. Das Spektakel zieht jährlich etwa eine Million Besucher an.
  • Am Freitag wurden nach Angaben der Landesregierung 516 Corona-Patienten auf Intensivstationen behandelt, davon 293 mit Beatmung. 376 Intensivbetten mit Beatmung waren NRW-weit noch frei.

Update vom 20. November: NRW-Inzidenzwert erreicht neuen Rekordwert

  • Die Corona-Inzidenz in Nordrhein-Westfalen ist auf einen neuen Rekordwert gestiegen. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) lag die Zahl der Neuinfektionen am Samstagmorgen (20. November 2021) bei 213,1.
  • Innerhalb eines Tages wurden den Gesundheitsämtern in NRW insgesamt 7421 Corona-Neuinfektionen gemeldet. 29 Menschen sind im Zusammenhang mit dem Virus gestorben.
  • Die höchsten Inzidenzen erreicht weiterhin der Oberbergische Kreis (347,1), dicht gefolgt von Gütersloh (318,0) und Leverkusen (308,7). Die niedrigsten Werte verzeichneten Bottrop (115,9), Coesfeld (118,3) und Soest (119,6).
  • Am Freitag (19. November 2021) wurden nach Angaben der Landesregierung 516 Corona-Patienten auf Intensivstationen behandelt, davon 293 mit Beatmung. 376 Intensivbetten mit Beatmung waren NRW-weit noch frei.

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