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CDU-Vorsitz Wolfgang Bosbach: Dieser Kandidat ist für mich der Beste

Wolfgang Bosbach lächelt in die Kamera.

Wolfgang Bosbach, hier ein Archivfoto bei einer Talkshow im Jahr 2018, gehört zu den beliebtesten Politikern der Republik.

Norbert Röttgen? Helge Braun? Oder doch, wie am Montagabend (15.11.) bekannt wurde, im dritten Anlauf Friedrich Merz? Wer neuer CDU-Vorsitzender werden soll, darauf hat Wolfgang Bosbach (69) gegenüber EXPRESS.de eine klare Antwort parat.

Köln. Wolfgang Bosbach verfolgt das politische Geschehen in „seiner“ CDU natürlich nach wie vor. Der als top-informierter Insider und verdienter Ex-Funktionär kennt er die Bewerber für das Amt des CDU-Vorsitzenden genau.

Wer soll seiner Meinung nach Nachfolger von Armin Laschet werden? Gegenüber EXPRESS.de erklärt der Ehrenringträger der Stadt Bergisch Gladbach seine Sicht der Dinge.

Wolfgang Bosbach analysiert die Frage nach dem CDU-Vorsitz

„Friedrich Merz war für viele schon immer der Favorit der Basis, aber nie des Partei-Establishments“, beginnt er. „Aber da nunmehr erstmals alle Mitglieder, nicht rechtlich-bindend, aber faktisch – über den neuen Vorsitzenden entscheiden, ist seine Kandidatur keine Überraschung.“

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Doch wer soll nun der neue starke Mann sein?

„WoBo“, wie er liebevoll genannt wird, positioniert sich in der Frage eindeutig – pro Merz! Der frühere Fraktions-Vize: „Ich freue mich über seine erneute Bereitschaft zur Kandidatur, denn ich traue ihm am ehesten zu, das Profil der Partei zu schärfen, die politisch-inhaltliche Debatte mit der Ampelkoalition für die CDU erfolgreich zu führen und von der Union Enttäuschte wieder für sie zurückzugewinnen.“

Der Weg zurück an die Macht dürfte gerade in den turbulenten Zeiten der Corona-Krise kein einfacher sein. Die Partei steht am Scheideweg. Dass Merz polarisiert wie kaum ein anderer, ist klar. Es sei wohltuend, so Bosbach weiter, dass die Basis nun eine Auswahl habe.

Friedrich Merz schaut in die Kamera

Friedrich Merz, hier im Juni 2021, ist als Kandidat für den CDU-Vorsitz nominiert worden.

Der Mann, der im November 2016 seinen krankheitsbedingten Rückzug aus der Politik angekündigt hatte, gibt Merz indirekt einen gut gemeinten Ratschlag gleich mit auf den Weg für die erneute Bewerbung. Freilich in dem Wissen, dass jener einst Annegret Kramp-Karrenbauer und Armin Laschet unterlegen gewesen war.

„Erfolgreich wird seine Kandidatur aber nur dann sein, wenn er nicht als Solist, sondern mit einem Team überzeugender Persönlichkeiten antritt, das die politische Bandbreite der CDU überzeugend repräsentiert“, so Bosbach weiter. „Es ist doch toll, dass die Basis jetzt die Chance hat, sich für einen von drei respektablen Bewerbern zu entscheiden.“

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