In Sankt Augustin zog die Polizei einen Fahrer unter Drogeneinfluss aus dem Verkehr. Ein offenes Fenster wurde ihm zum Verhängnis.
Offenes Fensterverrät kiffenden Autofahrer in Sankt Augustin

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Ein Polizeiwagen bei einer Verkehrskontrolle. (Symbolfoto)
Dieser Fehler war teuer: Ein 29-jähriger Autofahrer wurde am vergangenen Freitag (22. Mai) von der Polizei in Sankt Augustin-Niederpleis erwischt, weil er unter Drogeneinfluss am Steuer saß.
Zivilen Polizistinnen und Polizisten des Verkehrsdienstes war während der Fahrt auf der Hauptstraße ein starker Cannabisgeruch aufgefallen, der durch ihr offenes Fenster ins Fahrzeug drang. Die Quelle war schnell ausgemacht: ein vorausfahrender Opel Mini-Van.
Die Beamtinnen und Beamten zögerten nicht lange und hielten den Wagen für eine Kontrolle an. Als sie an den Pkw herantraten, wurde der Geruch noch intensiver. Konfrontiert mit dem Verdacht, gab der 29-jährige Fahrer aus Lohmar zunächst an, nur gelegentlich zu konsumieren und das letzte Mal sei „vor einigen Tagen“ gewesen.
Doch die Polizistinnen und Polizisten ließen sich nicht beirren und wiesen auf einen angebrochenen Joint im Fußraum der Beifahrerseite hin. Daraufhin gab der Fahrer zu, dass der Konsum doch nicht so lange zurücklag. Ein Drogentest vor Ort bestätigte den Verdacht.
Für den Lohmarer endete die Fahrt an Ort und Stelle. Er musste sein Fahrzeug verschlossen zurücklassen und eine Blutprobe abgeben. Bis auf Weiteres darf er kein Fahrzeug mehr führen. Die Straßenverkehrsbehörde wurde über den Vorfall informiert. (red)
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