Schock in NRW-Städtchen Erst Flutkatastrophe, jetzt gewaltiger Felssturz

Mehrere große Felsbrocken sind in Altena unterhalb der Burg Altena abgerutscht.

Im sauerländischen Städtchen Altena (in der Burg ist die älteste Jugendherberge der Welt untergebracht) hat es am 26. Januar 2022 einen gewaltigen Felssturz gegeben.

Mehrere Tonnen schwere Felsen haben sich vom Fuße der historischen Burg Altena im Sauerland gelöst und sind zu Tal gedonnert.

Bei einem Felssturz unterhalb der Burg Altena im Sauerland haben sich schwere Felsbrocken gelöst.

„Sichtbar sind allein drei große Brocken, die unseren Schätzungen nach jeweils rund zehn Tonnen schwer sein dürften. Hinzu kommt reichlich kleineres Gestein“, sagte Uwe Kober (CDU), Bürgermeister der Stadt Altena im Märkischen Kreis, am Donnerstag (27. Januar).

NRW: Gewaltiger Felssturz an historischer Burg Altena

Demnach seien die Steine am Mittwochabend in unmittelbarer Nähe eines Gebäudes mit Telekommunikationstechnik in der nordrhein-westfälischen Stadt niedergegangen, haben aber nach bisherigem Kenntnisstand von Bau- und Ordnungsbehörde nur geringen Schaden an Dach und Fassade angerichtet.

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Verletzt wurde den Angaben zufolge niemand. Ein Statiker untersuche das Gebäude. Auch die in der Nähe verlaufende Straße sei nicht betroffen. Am Donnerstag prüfte das Bauamt zusammen mit Geologen, ob an der Stelle oberhalb des Hangrutsches zusätzliche Sicherungen notwendig und ob weitere Steinschläge zu erwarten sind.  Altena war am 14. Juli 2021 von einem verheerenden Hochwasser getroffen worden, es gab Todesopfer zu beklagen. (dpa)

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