Nach Flutkatastrophe Abschnitt auf A1 bald befahrbar – diese Strecken sollen folgen

Fahrbahnen der Autobahn bei Erftstadt stehen unter Wasser.

Bei dem Unwetter in Nordrhein-Westfalen im Juli 2021 wurden auch weite Teile der Autobahnen, wie hier bei Erftstadt, aufgenommen am 16. Juli, stark beschädigt.

Mehrere Strecken auf Autobahnen im Rheinland, die bei  der Flutkatastrophe im Juli 2021 zerstört worden waren, werden nach und nach wieder freigegeben.

Gute Nachrichten für Autofahrer im Rheinland: Nach der verheerenden Unwetterkatastrophe im Juli 2021 hat die Autobahn GmbH des Bundes einen weiteren Teil zerstörter Autobahnstrecke repariert und wird ihn bald freigeben können. In wenigen Monaten sollen sogar alle beschädigten Bereiche wieder befahrbar sein.

In der Nacht zu Donnerstag (23. Dezember) wird die Autobahn A1 in Fahrtrichtung Koblenz zwischen der Anschlussstelle Hürth und dem Autobahndreieck Erfttal wieder frei. Verkehrsteilnehmern stehen dann auf dem knapp vier Kilometer langen Abschnitt zwei eingeengte Fahrspuren zur Verfügung. Auf diesem gesamten Streckenabschnitt ist die Geschwindigkeit auf 80 km/h sowie im Bereich der Baustelle „Liblarer Mühlengraben“ auf 60 km/h reduziert.

NRW: Von Flut zerstörte Autobahnen werden wieder freigegeben

Zudem schreiten die Arbeiten zum Neubau des Brückenbauwerks „Liblarer Mühlengraben“ schneller voran als geplant. Mit der vorzeitigen Freigabe möchte die Autobahn GmbH Rheinland den Weihnachtsverkehr weiter entlasten, wie es in einer Mitteilung heißt.

Die A1 musste infolge der Unwetterkatastrophe zwischen der Anschlussstelle Hürth und dem Autobahndreieck Erfttal in beiden Fahrtrichtungen vollgesperrt werden. Dort wurde das Brückenbauwerk „Liblarer Mühlengraben“ stark beschädigt. In Fahrtrichtung Dortmund wurde das Teilbauwerk durch die Fluten gänzlich weggerissen. In Fahrtrichtung Koblenz stand das Teilbauwerk nach den Unwettern zwar noch, musste aufgrund massiver Schäden jedoch auch abgerissen und neu gebaut werden.

Die Autobahn GmbH Rheinland rechnet damit, dass die A1 im Frühjahr wieder in beide Richtungen durchgängig befahrbar ist. Mit der Öffnung der A1 in Richtung Dortmund soll dann der letzte Lückenschluss folgen.

Alles zum Thema A1
  • Unfall auf A1 Lkw-Fahrer vor Ort reanimiert – Polizei Dortmund ermittelt gegen zahlreiche Gaffer
  • Hubschrauber im Einsatz Lkw-Crash auf A1: Sperrung bleibt bis Mitternacht bestehen
  • Sieben Kilogramm Drogen Polizei stoppt Porschefahrer und hat sofort den richtigen Riecher
  • A1 Richtung Köln Sperrung bis in die Morgenstunden: Lkw-Fahrer (57) bei Unfall schwer verletzt
  • A1-Brücke Leverkusen 170 Tonnen schwere Teile angebracht, Zeitplan für Fertigstellung steht fest
  • Schwerer Unfall auf A1 Crash mit Lkw: Autofahrer eingeklemmt – Sperrung in Richtung Euskirchen aufgehoben
  • Wichtiges Autobahnkreuz dicht A1 in Leverkusen gesperrt, diese Ausweichstrecken sind frei
  • „Großräumig ausweichen“ A1-Tunnel in Köln-Lövenich wird vollgesperrt – das müssen Sie wissen
  • Verfolgungsjagd auf A1 Mann (20) in Köln gefasst – er hatte noch mehr auf dem Kerbholz
  • Verkehr auf A1 rollt wieder Schwerer Unfall in NRW: Geisterfahrer tot – Sperrung aufgehoben

Das Unwetter im Juli zerstörte die Infrastruktur im südlichen Rheinland und nördlichen Rheinland-Pfalz massiv: weggespülte Brücken, auf kompletter Breite durchpflügte Autobahnen, über Kilometer abgerutschte Böschungen sowie eingestürzte Lärmschutzwände. Allein an den Autobahnen im Rheinland entstanden Schäden bis zu 100 Millionen Euro. In der Spitze waren während und nach den Unwettern mehr als 130 Kilometer Autobahn teil- oder vollgesperrt. (aa)

Sie verwenden einen veralteten Browser. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser, um Ihren Besuch bei uns zu verbessern.