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5000 Euro StrafeCoronaschutz-Verordnung in NRW: Aus für Swingerclubs

swingerclub

Swingerclubs in NRW bleiben wegen Corona geschlossen: Die Infektionsgefahr ist einfach zu hoch. Doch warum kommt diese Regel erst jetzt? Oder gab es sie prinzipiell schon zuvor? Unser Foto wurde 2013 in Frankfurt am Main aufgenommen.

Düsseldorf – Wer Partnertausch und heiße Abenteuer liebt, der muss jetzt ganz stark sein. Denn: Wegen Corona gibt es nun keine Swingerclub-Besuche mehr. Und zwar ganz offiziell laut neuer Verordnung.  Aber ist das nicht logisch? Zumindest gab es schon lange Corona-Verbote für Einrichtungen wie Bordelle in NRW. Warum also galt das scheinbar nicht für Swingerclubs?

  • Swingerclubs sind jetzt ganz offiziell wegen Corona in NRW verboten
  • Doch warum erst jetzt?
  • Bordelle hatten schließlich schon viel früher mit den Beschränkungen zu kämpfen

Das Land NRW führt Swingerclubs in der neuen Coronaschutz-Verordnung nun erstmals auch namentlich als verboten auf. In der am Dienstagabend, 13. Oktober 2020, veröffentlichten neuen Verordnung wurde ein Passus erweitert, der bisher Tanzlokale und Clubs im Allgemeinen betraf.

Jetzt sind Swingerclubs in NRW offiziell verboten

Wörtlich heißt es dort nun: „Der Betrieb von Clubs, Diskotheken und ähnlichen Einrichtungen ist untersagt. Dies gilt auch für Swingerclubs und ähnliche Einrichtungen." Laut einem Sprecher des Gesundheitsministeriums seien Swingerclubs seit der ersten Verordnung verboten gewesen – subsumiert unter „Clubs".

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Nun habe man dies aber konkretisiert. Aha...

Wer trotzdem in den Swingerclub in NRW geht zahlt 5000 Euro Strafe

Bis vor kurzem waren auch Bordelle in NRW zwangsweise geschlossen. Das Oberverwaltungsgericht Münster hatte das Verbot Anfang September 2020 gekippt, die Regierung hatte daraufhin etliche Regeln für Prostituierte und ihre Kunden in die Hygienevorschriften der Coronaschutz-Verordnung aufgenommen. Für einen Swingerclub - bei denen Partner getauscht werden - muss die „Person, die die Entscheidung über Öffnung oder Angebot trifft", laut aktuellem Bußgeldkatalog 5000 Euro zahlen.

Pascha meldet Insolvenz an, Bordelle in NRW schließen – ein Rückblick

Unter anderem in Köln demonstrierten Huren gegen das Corona-Verbot von Bordellen. In Bonn waren Huren in Kurzarbeit gegangen. Nicht zu vergessen: Das berühmte Pascha in Klön meldete Insolvenz an – eine weitreichende Flaute für Freier und Huren überall in NRW.

Unklar ist momentan, ob es wieder zu kompletten Schließungen kommt – die Fallzahlen und Inzidenzwerte steigen aktuell.