In Kerpen und Frechen versuchten Betrüger mit dreisten Maschen, Senioren am Telefon abzuzocken.
Vorsicht, Abzocke!Falsche Polizisten schocken Senioren

Copyright: picture alliance/dpa
Die Polizei warnt vor Betrügern am Telefon. (Symbolfoto)
Am Mittwoch (10. Juni) haben Betrüger wieder versucht, im Rhein-Erft-Kreis ihr Unwesen zu treiben. In Kerpen und Frechen meldeten sich drei Geschädigte bei der Polizei. Glücklicherweise blieben die Angerufenen misstrauisch, sodass die Täterinnen und Täter leer ausgingen.
Falsche Polizisten mit fieser Masche
Gegen 10.00 Uhr erhielt eine Seniorin aus Frechen einen Anruf von einem angeblichen Polizisten. Der Mann tischt ihr eine Geschichte von Einbrüchen in der Nachbarschaft auf und forderte sie auf, Türen und Fenster zu schließen. Die Frau roch den Braten sofort, wurde misstrauisch und legte auf.
Fast zur gleichen Zeit klingelte bei einer Seniorin in Kerpen das Telefon. Hier war die Story noch dramatischer: Ein Brand in der Nähe, mehrere Tatverdächtige seien flüchtig. Man sorge sich nun um die Wertsachen der Dame und fragte ungeniert nach Bargeld und Schmuck. Als die Frau jedoch erwähnte, dass ihre Tochter in der Nähe wohne, war das Gespräch für die Betrüger beendet.
Schockanruf von falschem Arzt
Am Nachmittag gegen 15.30 Uhr folgte dann ein Schockanruf bei einer weiteren Frechenerin. Ein angeblicher Arzt meldete sich aus einem Krankenhaus und behauptete, ein Familienmitglied habe einen schweren Unfall verursacht. Um eine Untersuchungshaft abzuwenden, sei eine Kaution fällig – auch Schmuck oder Münzen würden akzeptiert. Als ein anderes Familienmitglied das Gespräch übernahm und den Betrüger zur Rede stellte, legte dieser sofort auf.
Polizei rät: Sofort auflegen!
Die Polizei warnt eindringlich: Geben Sie niemals am Telefon Informationen über Ihr Vermögen preis. „Polizeibeamte und Polizeibeamtinnen, Staatsanwälte und Staatsanwältinnen und andere Amtsträger und Amtsträgerinnen verlangen niemals die Herausgabe von Bargeld oder Wertgegenständen“, so die Polizei. Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen und legen Sie im Zweifel sofort auf. Informieren Sie unter der Notrufnummer '110' die Polizei über solche Anrufe. (red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.
