Sechs Wochen lang kontrollierte die Polizei in der Euskirchener Innenstadt. Nun liegt die Bilanz der strategischen Fahndung vor.
Polizei-AktionDas ist die Bilanz der Fahndung in Euskirchen

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Strategische Fahndung in Euskirchen: Polizei zieht positive Bilanz.
Sechs Wochen lang hat die Polizei in der Euskirchener Innenstadt eine sogenannte strategische Fahndung durchgeführt. Landrat Markus Ramers hatte die Maßnahme angeordnet, um die Sicherheit zu stärken und Straftaten frühzeitig zu erkennen. Nun zieht die Polizei eine positive Bilanz.
Bei der strategischen Fahndung können Polizisten und Polizistinnen in kriminalitätsbelasteten Bereichen Personen und Fahrzeuge kontrollieren. Nach einer Tumultlage vor einer Shisha-Bar am 18. Mai wurde die Polizeipräsenz in der Innenstadt nochmals erhöht.
Weniger Kontrollen, aber mehr Platzverweise
Die Auswertung zeigt: Im Vergleich zu den Vorjahren wurden mit 412 Personen und 158 Fahrzeugen weniger Kontrollen durchgeführt. Die Polizei sieht darin einen Erfolg des gestiegenen Kontrolldrucks. Die Zahl der Platzverweise stieg hingegen von durchschnittlich 20 auf 87. Davon entfielen allein 62 auf die Tumultlage vor der Shisha-Bar.
„Wer regelmäßig mit Kontrollen rechnen muss, überlegt sich sehr genau, ob er sich im öffentlichen Raum rechtswidrig verhält“, so Landrat Ramers. „Unser Ziel ist nicht, möglichst viele Personen zu kontrollieren, sondern Straftaten zu verhindern.“
Drogen, Waffe und ein Haftbefehl
Während der Fahndung stellten die Einsatzkräfte bei einem 16-Jährigen einen Teleskopschlagstock sicher. Ein 28-Jähriger wurde beim mutmaßlichen Handel mit Cannabis erwischt und gegen einen 50-jährigen Mann lag ein Haftbefehl wegen Diebstahls vor. Er wurde festgenommen. Außerdem musste ein 33-Jähriger in Gewahrsam genommen werden, weil er wiederholt den Notruf missbrauchte. (red)
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