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EXPRESS-Leser steckt auf A1 fest4 Stunden warten! „Es ging nix mehr“

EXPRESS-Leserreporter Christian Lohaus steckte am Donnerstagnachmittag auf der A1 in Richtung Dortmund fest.

EXPRESS-Leserreporter Christian Lohaus steckte am Donnerstagnachmittag auf der A1 in Richtung Dortmund fest.

Was für ein Autobahn-Wahnsinn! EXPRESS-Leserreporter Christian Lohaus steckte über vier Stunden auf der A1 bei Burscheid fest. Grund war ein brennender Lkw.

Eigentlich wollte EXPRESS-Leserreporter Christian Lohaus nur nach Hause, nach Rommerskirchen. Doch zwischen Burscheid und Wermelskirchen war erst einmal Schluss.

Normalerweise dauert der Nachhauseweg über die A1 von dort keine Stunde. Doch der Brand eines Autotransporters ließ den gesamten Verkehr erst einmal zum Stillstand kommen – und Lohaus stand mittendrin, wie er berichtet.

„Wir standen von 17  bis 22 Uhr in diesem Stau, wir sind auf der gesperrten Autobahn hoch- und runtergelaufen. Es ging nix mehr, bis 22 Uhr“, erklärt der Leserreporter. Für eine Strecke, die im Normalfall etwas über 45 Minuten gedauert hätte, brauchte er am Ende acht Stunden. „Ich war erst heute Nacht um 0.10 Uhr in Rommerskirchen zu Hause angekommen.“ Am Ende sei er über Wuppertal gefahren, die Nerven lagen blank. 

Der Grund für diese massive Verspätung: der Brand eines Autotransporters. Nicht nur die Mitarbeitenden der Feuerwehr, sondern auch zahlreiche Autofahrer, die im Stau ausharren mussten, erlebten eine schlaflose Nacht.

EXPRESS-Leserreporter Gregor Kauls hat den Brand auf der A1 fotografiert.

EXPRESS-Leserreporter Gregor Kauls hat den Brand auf der A1 fotografiert.

Der mit Autos beladene Lkw hatte Feuer gefangen, aus bislang ungeklärter Ursache. Gegen 17 Uhr war die Feuerwehr Burscheid mit mehreren Löschzügen alarmiert worden. 

Auch auf der Autobahn war eine riesige schwarze Rauchsäule zu sehen – EXPRESS-Leserreporter Gregor Kauls ist an dem Brand vorbeigefahren. Auf seinem Foto ist zu sehen, wie der Lkw in Flammen steht. Das Feuer schlug auf die Fahrzeuge auf der Ladefläche über.


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Die A1 wurde dann gegen 17 Uhr am Donnerstagabend zwischen Burscheid und Wermelskirchen voll gesperrt. Nicht nur in Richtung Norden, sondern – aufgrund der starken Rauchentwicklung – zeitweise auch in Gegenrichtung.

Solange es hell war, spazierten einige über die Autobahn, später harrten alle in ihren Wagen aus, bis es endlich weiter ging.

Auf der A1 in Richtung Dortmund brannte bei Burscheid ein Lkw.

Wegen der Intensität des Brandes wurde auch die Feuerwehr Wermelskirchen nachalarmiert. Die rückte mit einem Tanklöschfahrzeug an, das rund 4000 Liter Wasser fasste.

Nach rund zwei Stunden war das Feuer unter Kontrolle und als gelöscht gemeldet, der Einsatz dauerte noch über vier weitere Stunden an.

Erst ab 22 Uhr bewegte sich etwas auf der Autobahn, einzelne Autos durften drehen und entgegen der normalen Fahrtrichtung zur Ausfahrt Burscheid zurückzufahren. Gegen 22.30 Uhr war der Stau aufgelöst.

Vor allem für diejenigen, die in Richtung Dortmund weiterreisen wollten, ging der Wahnsinn dann weiter. Sie befanden sich wegen der verstopften Ausweichstrecken bald im nächsten Stau. In der Gegenrichtung (Leverkusen/Köln) war etwas weniger los.

Seit dem Freitagmorgen sind die Aufräumarbeiten nach dem Brand abgeschlossen. Insgesamt war die A1 mehr als 13 Stunden gesperrt. Gegen 7 Uhr wurde die Strecke wieder freigegeben. (mg)