ProblembrückeFrust wegen Riesenpfütze: Kölner hat die Nase voll

Johannes Segerath beklagt sich über die Riesenpfütze auf der Kölner Zoobrücke.

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Johannes Segerath beklagt sich über die Riesenpfütze auf der Kölner Zoobrücke. Das Foto wurde am 4. September 2026 aufgenommen.

Bei jedem Platzregen wird der Radweg auf der Zoobrücke zur Gefahrenzone. Was die Stadt dazu sagt.

Johannes Segerath (65) fährt oft mit dem Fahrrad – unter anderem nutzt der ehemalige Schulleiter seit Jahren die Zoobrücke. Doch jetzt reicht es ihm...

„Bei jedem Platzregen steht der Fahrradweg 15 Zentimeter unter Wasser, auf einer Länge von mehr als 100 Metern“, beklagt sich Segerath. „Und es ändert sich nichts. Aller Mobilitätskonzepte zum Trotz. Es ist eine Unverschämtheit“, so der 65-Jährige im Gespräch mit EXPRESS.de.

Riesenpfütze auf der Zoobrücke: Stadt kündigt Reinigung an

Am 4. September hat Segerath die Pfütze wieder fotografiert – stadtauswärts, im mittleren Teil der Brücke. Die Riesenpfütze nervt nicht nur Radfahrer und sorgt für nasse Füße, sie ist auch gefährlich für Autofahrer.

Auf EXPRESS.de-Nachfrage erklärt eine Sprecherin der Stadt Köln, die Pfützenbildung stehe „in keinem Zusammenhang“ mit der anstehenden Sanierung der Brücke.

Der Grund liege vielmehr im Alltag: „Die Straßenabläufe haben nur begrenzte Durchmesser, die gelegentlich durch Schmutz/Unrat zugesetzt sein können, sodass die Ablaufleistung deutlich reduziert wird.“ Die Stadt habe dem Stadtentwässerungsbetrieb (StEB) inzwischen einen Auftrag zur Reinigung der Einläufe und Ableitungen erteilt.

Für die Zoobrücke ist es nicht die einzige Baustelle. Die Stadt investiert rund 25 Millionen Euro in eine Not-Sicherung der maroden Zufahrten, weil ein anfälliger Spannstahl im Bauwerk Korrosionsrisiken birgt. Die eigentliche Generalsanierung der 2,6 Kilometer langen Brücke soll aber erst in den 2040er-Jahren kommen.

Für Segerath ändert das an seinem Ärger erst einmal nichts: Er hofft, dass mit der jetzt angekündigten Gully-Reinigung wenigstens das Pfützenproblem verschwindet – auch wenn er nach eigener Aussage seit Jahren auf genau diese Ankündigung wartet.

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