Schlagersänger und „Big Brother“-Pionier Jürgen Milski steht vor der Kölner Oper und kocht vor Wut.
Milliarden-SanierungKölner Promi kocht vor Wut: „Skandal schlechthin“

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Nach der Sanierung steht die Oper vor der Wiedereröffnung. Entertainer Jürgen Milski ist fassungslos.

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Jürgen Milski (62) steht vor dem neuen Kölner Opernhaus und lässt mächtig Dampf ab.
„Für mich ist das der Skandal schlechthin“, sagt der Schlagersänger und „Big Brother“-Pionier in einem Video, das er unter anderem bei Facebook veröffentlicht hat.
Jürgen Milski ist außer sich: Was man mit dem Geld hätte machen können
Milskis Rechnung: Vor 14 Jahren habe man mit der Renovierung begonnen, ursprünglich sei von 240 Millionen Euro die Rede gewesen. Jetzt liege man bei „Überkosten von 1,6 Milliarden Euro“.
Seine Forderung ist deutlich. Mit dem Geld hätte man Kindergärten bauen, in Schulen investieren, die Stadt „einfach schöner machen“ können. Stattdessen werde das Geld „für die Renovierung und den Umbau einer Oper verprasst“. Das neue Opern- und Schauspielhaus wird dieses Wochenende mit einer großen Feier eröffnet.
Nach der letzten Vorstellung der „Meistersinger von Nürnberg“ begannen im Juni 2012 die Sanierungsarbeiten.
Die reinen Bau- und Planungskosten der Sanierung liegen laut Stadt Köln bei 798,6 Millionen Euro (Stand: August 2026). Rechnet man Ausweichspielstätten und Finanzierungskosten hinzu, kommt die Gesamtsumme laut Stadtangaben vom März 2025 auf knapp 1,5 Milliarden Euro – die zuletzt öffentlich genannte Zahl.
„Haben die innen überall vergoldete Fußböden? Wie kommt man sonst auf solche Summen für ein Gebäude?“, kommentiert ein Nutzer das Video von Jürgen Milski.
Ein anderer stört sich an der Nutzung: „Die Hütte wird von den wenigsten Bürgern der Stadt besucht. Ginge es um die Arena oder so dann wäre es noch nachvollziehbar.“ Des Weiteren beklagt er die Art der Sanierung: „Hätte man den Bau im historischen Sinne (wie vor dem Krieg) rekonstruiert, wäre es ja noch ansehnlich geworden, aber die Betonhütte... Sorry!?“
„Keiner der Kölner wurde gefragt, ob wir das investieren wollen, und jetzt heißt es: Köln ist Pleite! Das Geld hätte die Stadt in wichtigere Dinge stecken müssen“, wird zudem kritisiert.
Auch die Folgekosten treiben die Kölner um: „Dazu kommt noch der Unterhalt, das Ding spielt doch niemals sein Geld ein!“
Ein User zieht den Bogen bundesweit: „Diese Art von verbranntem Geld findest du wohl inzwischen in jeder deutschen Stadt, während die Infrastruktur in allen Bereichen verfällt, Schulen, Brücken usw. Nur für Rüstung scheint Geld ohne Ende vorhanden zu sein.“
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