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Wetter in Köln Schwitz-Alarm: Nächste Hitzewelle rollt schon auf die Stadt zu

Zwei Frauen erfrischen sich in einem Brunnen am Kölner Dom. Bald rollt die nächste Hitzewelle auf Köln zu.

Bereits Anfang August rollt die nächste Hitzewelle auf Köln zu. Das Symbolfoto wurde am 18. Juni 2022 in Köln aufgenommen.

Das Wetter in Köln war zuletzt extrem. Jetzt droht bereits die nächste Phase mit heißen Temperaturen.

Gerade erst hat sich Köln von der 40-Grad-Keule erholt, die die Stadt zum Anfang der Woche getroffen hat. Doch schon jetzt ist klar: Die aktuell angenehmen Temperaturen sind die Ruhe vor dem Sturm, schon bald rollt die nächste Hitzewelle auf Köln zu!

Eins vorab: Ganz so extrem wie zuletzt wird es wohl erstmal nicht wieder, die 40 Grad drohen zunächst nicht. Aber: Gleich mehrmals in den nächsten Wochen soll es richtig heiß werden.

Wetter in Köln: Nächste Hitzewelle rollt an, bringt aber keine 40 Grad

Laut Deutschen Wetterdienst (DWD) soll es nach den milderen Temperaturen vom Freitag (22. Juli, bis 26 Grad) und Samstag (23. Juli, bis 27 Grad), schon am Sonntag und Montag mit jeweils etwa 31 Grad wieder deutlich nach oben gehen.

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Noch deutlich heißer wird es in der ersten August-Woche, dort soll das Thermometer von Montag (1. August) bis Mittwoch (3. August) jeden Tag auf bis zu 34 Grad steigen. Allerdings: Laut „Wetter.com“ sollen die gefühlten Temperaturen bei etwa 37 Grad liegen. Schwitz-Alarm!

Sind die hohen Temperaturen eine Folge des Klimawandels? „Wir müssen uns darauf einstellen, dass wir immer öfter Extremwetterlagen wie eben Hitze haben“, sagt Christian Hartwig, Diplom-Geograf und Abteilungsleiter im städtischen Umweltamt, gegenüber dem „Kölner Stadt-Anzeiger”. „Damit müssen wir uns einfach arrangieren.“

Jahrestemperatur in Köln zeigt starke Veränderungen in Sachen Wetter

Vor allem ein Blick auf die Jahresdurchschnittstemperatur verdeutlicht die stetige Entwicklung nach oben: Wie Daten des DWD zeigen, lag der Wert in Köln 1888 bei 8,84 Grad, im Hitzejahr 2020 bei 12,53 Grad, also fast vier Grad mehr.

In Sachen Hitze stehen Großstädte wie Köln vor großen Herausforderungen. Gerade die dicht bebauten Gebiete in der Innenstadt, aber auch andere Stadtteile wie Lindenthal, Sülz, Deutz oder Kalk heizen sich stärker auf, die Stadt reagiert darauf mit einem eigenen Hitzeaktionsplan, der unter anderem mehr Trinkwasserbrunnen und Grünflächen vorsieht. Dadurch soll die u.a. die Luftzirkulation verbessert werden.

So sollen mittelfristig die enormen Temperatur-Unterschiede ausgeglichen werden, die innerhalb Kölns herrschen. „Die Innenstadt ist kurz vor Sonnenaufgang bis zu zehn Grad wärmer als die Freiflächen im Außenbereich“, sagt Hartwig. (tw)

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