Corona-Krise Genial: Erstes Köln-Theater zahlt Kölsch-Provision: Das kam dabei rum

Das Ensemble von Kölsch es Trumpf

Das Ensemble von „Hillig Ovend alaaf “feierte am Donnerstag (2. Dezember 2021) Premiere in der Volksbühne.

So etwas gab es wohl auch noch nie: In der Volksbühne am Rudolfplatz gibt es eine Kölsch-Provision das Theater-Ensemble.

Das ist ja mal eine Idee: Am Donnerstag (2. Dezember) feierte „Hillig Ovend alaaf“ Premiere in der Volksbühne am Rudolfplatz in Köln.

Und da gab es von Volksbühnen-Macher Axel Molinski eine faustdicke Überraschung für das Ensemble um Katja Baum, Natascha Balzat, Jupp Menth, King Size Dick und Co.: „Wir haben uns überlegt, dass das Ensemble pro verkauftem Kölsch einen Euro von uns oben drauf bekommt“, so Molinski gegenüber EXPRESS.de.

Köln: „Kölsch es trumpf“-Premiere in der Volksbühne

Der Grund: „Sie haben so viel Pech gehabt. Letztes Jahr die Absage und in diesem Jahr kam in die Vorverkaufswelle die große Unsicherheit. Da wollten wir was für die Künstler tun.“

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Neun Vorstellungen gibt es in diesem Jahr. Nach den jüngsten Corona-Beschlüssen müssen jedoch auch bei der Volksbühne die Zuschauer-Kapazitäten reduziert werden. Umso löblicher ist die Initiative des Bühnen-Chefs. Die Zuschauer dürfen sich also umso mehr gerne ein Kölsch extra gönnen. Das freut den Kölsch-Markt – und die Künstler sowieso.

Köln: Volksbühne zahlt 1.111 Euro Kölsch-Provision

Am  Mittwoch (22. Dezember) konnte Axel Molinski von der Volksbühne das stolze Ergebnis der Kölsch-Provision verkünden. „Angereichert durch eine kleine private Spende hat diese Solidaritätsaktion 1.111 Euro für das Ensemble gebracht“, so Molinski. 

Und er bilanziert unter die Vorstellungen von "Hillig Ovend alaaf": „Das Traditionsgastspiel der Gruppe war auch künstlerisch sehr erfolgreich. Die zahlreich erschienenen Zuschauer waren durchweg begeistert. Für mich war es ein großer Schritt von der Nummernrevue zu einer alternativen und hochwertigen Form des Volkstheaters.“

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