Kölsch es Trumpf So wollen Kölner Urgesteine das Weihnachtsfest retten

Am Donnerstag (2. Dezember) feiert „Hillig Ovend alaaf “ Premiere in der Kölner Volksbühne.

Sie wirbelt, ja sie fliegt fast: Wenn Katja Baum alias „Et flejende Funkemariechn“ durch den Saal schwebt und tanzt, beeindruckt das immer wieder die Zuschauer. Einst fing sie bei Walter Bockmayers „Scala“ ihre Karriere an, mittlerweile hat sie ein durch und durch knatschverdötschtes kölsches Ensemble um sich geschart.

EXPRESS.de war bei den Proben in der „Alten Feuerwache“  dabei, denn schon am 2. Dezember geht es dann mit der Premiere von „Kölsch es Trumpf - Hellig ovend Alaaf“  in die nächste Runde. Mit dabei sind echte Kölsch-Kracher: Von King Size Dick (spielt im neuen Stück den Opa) bis hin zu „Schutzmann“ Jupp Menth finden sich kölsche Urgesteine auf der Bühne wieder. Aber auch Natascha Balzat, Isabel Trimborn oder Markus Dietz sind mit von der Partie.

Volksbühne Köln: Kölsch es Trumpf feiert Premiere 

Und darum geht es: Wie feiern die Kääzmanns wohl dieses Jahr Hillig Ovend? Der Oppa (King Size Dick) will seine Familie beglücken und bringt so das Fest in Gefahr, weil er sein ganzes Gelb beim Skatspiel gegen den kölschen Schutzmann (Jupp Menth) verliert und dadurch keine Weihnachtsgeschenke mehr kaufen kann.

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Um Weihnachten noch zu retten, hat dat Klein (Katja Baum) die Idee, mit der ganzen Familie zum Weihnachtsmarkt nach Amsterdam zu fahren. Doch der Oppa baut auf der Fahrt einen Unfall und die ganze Familie landet in einem Krankenhaus in Düsseldorf. Das verspricht Lacher, Irrungen und Wirrungen.

Katja Baum und King Size Dick auf der Bühne

Szene aus 2019: Katja Bam (l.) mit King Size Dick in der Kölner Volksbühne.

Bei aller Freude über die tolle Geschichte – natürlich kämpft auch das „Kölsch es Trumpf“-Ensemble mit Corona. „Wir möchten mit unserer neuen Geschichte, wo der rote Faden ständig abgerissen wird, die Besucher und uns selbst aus diesem dunklen Loch ziehen und zum Lachen bringen“, sagt Katja Baum.

Volksbühne Köln: Lachen trotz Corona

„Unser großes Ziel: Die Zuschauer sollen für drei Stunden einfach mal alle Sorgen und Ängste vergessen und einfach nur Spaß mit uns haben. Wir sind uns auf jeden Fall sicher: Humor rettet die Welt!“

Der erste Eindruck von EXPRESS.de: Der Besuch (2 G-Regel) lohnt sich wirklich. Karten gibt es an allen bekannten Vorverkaufsstellen und in der Volksbühne.

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