Schnee-Alarm Vor allem Autobahnen rund um Köln betroffen – so ist die Lage im Stadtgebiet

Schneefall sorgte am Donnerstagmorgen in Köln und dem Rheinland für schwierige Straßenbedingungen. Fahren Sie weiterhin vorsichtig.

Wer am Donnerstagmorgen (19. Januar 2023) aus dem Fenster schaute, rieb sich vermutlich verwundert die Augen. In Köln hat es heftig geschneit und der Schnee bleibt auch liegen.

Laut Deutschem Wetterdienst (DWD) handelte es sich um ein relativ kleines Schneegebiet, das am Morgen direkt über das Rheinland zog. Auch in Düsseldorf und Bonn fielen weiße Flocken. Gegen 9 Uhr hörte der Schneefall auf – bei Temperaturen um den Gefrierpunkt.

Wetter in Köln: Straßen und Radwege abgestreut

Vor allem Autofahrende, Radfahrende sowie Fußgängerinnen und Fußgänger sollten vorsichtig sein. Zwar haben die Kölner Abfallwirtschaftsbetriebe (AWB) bereits am Mittwoch die Straßen und Radwege abgestreut, trotzdem besteht Glättegefahr.

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Aufgrund der Schneelage war vor allem auf den Autobahnen jede Menge los. Zum Mittag hin beruhigte sich die Lage. Zwischenzeitlich meldete der WDR mehr als 220 Kilometer Stau in Nordrhein-Westfalen.

Besonders betroffen waren die Steigungsstücke der Autobahnen. Laut Radio Köln blockierte unter anderem ein querstehender Lastwagen die A1. Auch auf der A3 Richtung Oberhausen und A4 Richtung Olpe staute es sich.

Im Kölner Stadtgebiet gab es laut Polizei zum Glück nur kleinere Blechschäden. Fahren Sie trotzdem weiterhin vorsichtig.

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Und wie geht es mit dem Wetter weiter? Heute Vormittag ist vor allem in der Südhälfte von NRW und dem Rheinland mit weiteren schauerartigen Schnee-Niederschlägen zu rechnen. Gebietsweise fallen bis zu fünf Zentimeter Schnee. In Staulagen des Bergischen Landes, der Eifel oder dem Sauerland sind auch mehr als zehn Zentimeter Neuschnee möglich.

In tieferen Lagen soll der Schneefall zum Mittag hin in Schneeregen oder Regen übergehen. Dann erschwert Schneematsch die Verkehrssituation auf den Straßen in der Region. (mt)

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