Abo

Zusammen mit BAP im StadionKölner bei legendärem Konzert: „Er war so betrunken“

euchtschrift -It s only Rock n Roll but we like it- auf einer Anzeigetafel anlässlich eines Konzerts der Rolling Stones in Köln

Copyright: IMAGO / Hoffmann

Leuchtschrift im Müngersdorfer Stadion während des legendären Konzerts der Rolling Stones 1982 in Köln: „It's only Rock'n'Roll but we like it“.

Aktualisiert

Musiker Wolfgang Niedecken hat im WDR von einem grandiosen Erlebnis erzählt, mit dem auch einige EXPRESS.de-Leser tolle Erinnerungen verbinden. 

BAP-Frontmann Wolfgang Niedecken hat als Musiker viel erlebt. Einer der ganz besonderen Momente: Im Juli 1982 trat BAP als Vorgruppe bei den legendären Konzerten der Rolling Stones im Kölner Stadion auf.

Als Niedecken jetzt in der WDR-Talkshow „Kölner Treff“ von Damals erzählte, kamen auch bei EXPRESS.de-Lesern und -Leserinnen die Erinnerungen wieder hoch. Der Auftritt von Sänger Mick Jagger, den Gitarristen Keith Richards und Ron Wood & Co. – unvergesslich!

Stones in Köln: EXPRESS.de-Leser mit kuriosen Erlebnissen

„Ja, ich war dabei! Als einer der ‚Local Crew‘, zuständig für Aufbau, Abbau, Absperrgitter, Telefonleitungen, Gabelstapler“, meldet sich Heli. Beim Konzert selbst sei er als Security eingesetzt gewesen und habe auch bewusstlose Fans in Empfang genommen, „die uns über die Bühnenabsperrung, quasi die erste Reihe, gehoben wurden, und die dann die Backstage-Sanis versorgt haben.“

Auf einem Ausweis steht der Bandname The Rolling Stones, darüber Köln-Müngersdorf.

Copyright: Leserreporter Heli

Der „Local Crew“-Ausweis von EXPRESS.de-Leserreporter Heli, als die Rolling Stones im Juli 1982 in Köln mit BAP als Vorgruppe spielten.

Heli schildert begeistert: „Und ich habe mir als BAP-Fan von Wolfgang Niedecken auch ein Autogramm auf die Rückseite meines Ausweises geben lassen. Den Pin/Anstecker mit der Zunge und ‚Europe 82‘ habe ich sogar auch noch.“

Unvergessen sei der Moment gewesen, als dann die Stones auf die Bühne gingen. Heli: „Ron Wood war so betrunken, dass ich ihm die Backstage-Treppe hinauf helfen musste. Oben auf der Bühne dann, sobald er die Gitarre in den Händen hielt, hat man nichts mehr gemerkt und er hat perfekt abgeliefert!“

Ein weiterer EXPRESS.de-Leser, der damals backstage war, erinnert sich ebenfalls an eine kuriose Situation. „Keith Richards konnte die Rampe zur Bühne nicht hochkommen, man musste ihm helfen. Oben angekommen schüttelte er die Schultern und ist zwei Stunden lang gerannt“, schildert er. 

Wolfgang Niedecken hat für Heli ein Autogramm geschrieben mit Datum vom 4. Juli 1982.

Copyright: Leserreporter Heli

EXPRESS.de-Leserreporter Heli war in der Local Crew, als die Rolling Stones im Juli 1982 zwei Konzerte in Köln mit BAP als Vorgruppe spielten. Von Wolfgang Niedecken ließ er sich ein Autogramm auf die Rückseite seines Ausweises geben.

Auch Thorsten P. war bei einem der Konzerte dabei. „Mit meiner damaligen Freundin, und es war suuuuuper!“, schreibt er an EXPRESS.de. 

„Ich selbst war 1982 nicht dabei, mich gibt es erst seit 1983. Aber meine Mama war mit ein paar Freunden 1982 dabei. Mein Papa hat sie hingefahren, sie sind vor Ort ausgestiegen und ohne einen Blick zurück zum Stadion marschiert“, erzählt Nadja K. Ihr Papa hingegen habe ewig auf Hilfe warten müssen, weil sein Auto vor Ort den Geist aufgegeben hatte. 

Gitarrist Ron Woods, Sänger Mick Jagger und Drummer Charlie Watts rocken 1982 in Köln.

Copyright: IMAGO / Hoffmann

Gitarrist Ron Woods, Sänger Mick Jagger und Drummer Charlie Watts rocken 1982 in Köln.

„Ich selbst war dann 1999 bei den Stones im Stadion. Mit BAP als Vorband – und meiner Mama, die unbedingt wollte, ‚dass mein Kind MEINE Stones einmal live sieht, wer weiß, wie lange die noch spielen.‘“, erklärt sie. Sie sei mit ihrer Mutter gemeinsam noch auf etlichen Konzerten gewesen, aber bei den Stones leider nicht noch einmal. (iri)

Kurios, emotional packend oder spektakulär: An welche Situationen/Erlebnisse in Köln erinnert ihr euch?

Hau raus!

Werde Leserreporter/in

Ein Weg ist abgesperrt.

Baustelle in Kölner Veedel

„Es geht einfach nicht weiter“