Nach dem Tod einer Joggerin (†28) ist am Amtsgericht der Prozess gegen einen Kölner Gastronom gestartet.
Prozess um tote Joggerin (†28)Kölner Gastronom reicht Mutter des Opfers die Hand

Copyright: Jasmin
Einsatz am 8. Mai 2021: Auf der Boltensternstraße kam es zu einem schlimmen Unfall, bei dem eine Joggerin (†28) noch vor Ort starb.
Der tragische Unfalltod einer jungen Joggerin (†28): Ein Gastronom (62) muss sich dafür seit Mittwoch (14. September) vor dem Kölner Amtsgericht verantworten. Dem Angeklagten wird fahrlässige Tötung vorgeworfen.
Der Mercedes-Fahrer soll am 5. Mai 2021 auf der Boltensternstraße in Köln-Riehl eine rote Ampel übersehen haben. Mehrere Zeugen sahen, wie der Wagen die Joggerin erfasste.
Amtsgericht Köln: Prozessauftakt nach Tod von Joggerin (†28)
Laut Anklage sollen sich die beiden Hunde des Gastronom im Fußraum auf der Beifahrerseite befunden haben. Eins der Tiere soll dann auf den Sitz gesprungen und den Fahrer abgelenkt haben.
Die Joggerin wollte gerade die Straße überqueren. Die 28-Jährige wurde von der Mercedes C-Klasse erfasst, prallte mit dem Kopf in die Windschutzscheibe und wurde auf den Asphalt geschleudert. Sie starb noch am Unfallort.
Laut Staatsanwältin hätte der Angeklagte die Gefahr durch die nicht angeleinten Hunde bedenken müssen, berichtet der Kölner Stadt-Anzeiger. Die Tiere hätten in entsprechende Boxen gehört oder in einen zum Fahrer abgetrennten Bereich.
Beim Prozessauftakt äußerte sich der Angeklagte nicht zu den Vorwürfen. Er entschuldigte sich aber bei der Mutter der Verstorbenen, die als Nebenklägerin auftritt, und reichte ihr die Hand. Diese nahm sie an. (iri)

