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Polizei im EinsatzWieder Demos in Köln – Verkehr beeinträchtigt

Trauernde Menschen mit Fotos Verstorbener und einer Iran-Flagge vor dem Dom.

Am 15. Januar 2026 fand bereits einer Trauer-Halbestunde auf der Domplatte für die Opfer im Iran statt, die bei den aktuellen Protesten im Iran ums Leben gekommen sind.

Für Köln steht wieder ein Demo-Wochenende an. 

Nach der pro-kurdischen Großdemo am letzten Wochenende mit mehr als 10.000 Menschen an der Deutzer Werft, stehen in Köln die nächsten Kundgebungen an.

Wie die Polizei am Donnerstag (29. Januar) gegenüber EXPRESS.de bekanntgab, sind für Samstag (31.) gleich drei Demonstrationen mit Iran-Bezug angemeldet.

Wieder Demos in Köln: Marsch zum Roncalliplatz

Neben kleineren Standkundgebungen am Rudolfplatz (15 bis 17 Uhr) mit 50 angemeldeten Teilnehmerinnen und Teilnehmern sowie am Bahnhofsvorplatz (13 bis 17 Uhr) mit 30 Teilnehmenden, wird am Neumarkt eine deutlich größere Demonstration erwartet. 

Anlass sei die dramatische Lage und Massaker im Iran sowie die anhaltenden Forderungen der iranischen Bevölkerung nach Freiheit, Menschenrechten und dem Ende des Mullah-Regimes Islamische Republik, heißt es seitens der Organisatoren.

Laut Polizei sind für die Demo (13 bis 17 Uhr) 1000 Personen angemeldet. Am Neumarkt startend, werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Richtung Roncalliplatz laufen. Der geplante Zugweg führt über die Apostelnstraße, Breite Straße, Auf dem Berlich, Burgmauer und Komödienstraße. Dort wird es vermutlich zeitweise zu Absperrungen durch die Polizei kommen. 

Die Organisatoren, die nach eigener Aussage kein politisches Bündnis, sondern ein Zusammenschluss von zivilgesellschaftlichen und engagierten Personen sind, haben bereits angekündigt: Sowohl am Start- als auch Zielpunkt werden Vorträge und Beiträge von Politikern und Aktivisten sowie Überlebenden und Angehörigen von Iranischen Demonstranten stattfinden, die aus dem Iran in Deutschland Zuflucht gefunden haben. 

Die Polizei wird anlässlich der drei Demonstrationen erneut mit starken Kräften im Einsatz sein. „Es wird zu Verkehrsbeeinträchtigungen kommen. Wir werden versuchen, diese so gering wie möglich zu halten“, sagte Polizeisprecher Benno Groß. (iri)

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