Köln – Der Mord an Ayse G. (20, alle Namen geändert) in Ostheim – nun kommen immer mehr erschütternde Details ans Tageslicht.
Der eher harmlos und kindlich erscheinende Tatverdächtige Mirko K. (21) muss im Blutrausch regelrecht über seine Ex-Freundin hergefallen sein und sie mit unzähligen Messerstichen traktiert haben.

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Das Messer wurde in der Nähe der Leiche am Tatort gefunden.
Die junge Kölner Türkin verblutete am Waldrand, noch bevor die Rettungskräfte vor Ort eintrafen.
Sie wollte übers Wochenende ihre Eltern in Köln besuchen. Ayse kam aus Aachen, wo sie und ihr Ex-Freund Mirko K. gemeinsam studierten, für ein paar Tage nach Hause.
Video: Trauerbekundungen nach Tötungsdelikt
Rückblick: Freitagabend, Ostheim, auf einem Waldweg. Mitten in einer riesigen Blutlache liegt eine bildhübsche, junge Frau. Passanten und Zeugen der schrecklichen Tat haben Rettungskräfte gerufen. Doch auch deren Reanimationsversuche bleiben erfolglos. Das Opfer hat bereits zu viel Blut verloren.
Kripobeamte zählten die Einstiche im Körper des Opfers. Viele davon im hinteren Schulter- und Rückenbereich. Der Täter scheint sich in dem Moment vor Wut und Aggression kaum noch unter Kontrolle gehabt zu haben – der Kölner Mirko K. muss wie von Sinnen auf seine Ex-Freundin eingestochen haben.
Entweder drehte Ayse ihm kurz vor dem Angriff den Rücken zu, bevor er das Messer zückte. Oder Mirko K. stach weiter auf die junge Frau ein, als sie bereits regungslos auf dem Bauch auf dem Boden lag.
Noch am gleichen Abend stellte sich der 21-Jährige auf der Polizeiwache in Kalk. Inzwischen wurde er von einem Haftrichter wegen Verdacht des Mordes in Untersuchungshaft in die JVA Ossendorf geschickt.
Handelte Mirko K. aus Eifersucht?
Konnte er nicht verkraften, dass sich Ayse nach sechs Jahren Beziehung von ihm getrennt hatte und stellte er seiner Ex-Freundin deshalb an dem abgelegenen Waldrand eine tödliche Falle?
Laut Staatsanwaltschaft ist das Mordmerkmal „Heimtücke“ erfüllt. Sowohl der einsame Treffpunkt sowie die Tatsache, dass K. ein Messer dabei hatte, könnte auf eine geplante Tat hindeuten.
Familien, Freunde, Bekannte – in ganz Köln sind die Menschen von der Tötung der Studentin geschockt.
Nach EXPRESS-Informationen brachen Familienmitglieder des Opfers am Sonntag in der Kölner Rechtsmedizin zusammen, als sie Ayses freigegebene Leiche nach der Obduktion abholen wollten.
Ein Rettungswagen und ein Seelsorger mussten gerufen werden, um die Angehörigen zu betreuen.
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