Drama in Köln Läufer beim Halb-Marathon kollabiert und reanimiert

40 Mio. CDs und Schallplatten Schlager-Star ist tot – Beisetzung auf Melaten in Köln

Blick auf eine Grünfläche mit Gräbern auf dem Melatenfriedhof in Köln.

Auf dem Melaten-Friedhof, hier ein Foto aus dem Jahr 2021, soll die Schlagersängerin beigesetzt werden.

Schlagersängerin Margot Eskens ist tot: Der letzte Weg der gebürtigen Rheinländerin soll nach Köln führen.

Ihr Leben war ein Song, doch jetzt ist die Melodie verklungen. Wie am Freitag (5. August) bekannt wurde, ist die Schlagersängerin Margot Eskens verstorben. Am 12. August wäre Eskens, gebürtig aus Düren, 86 Jahre alt geworden.

Die Schlagerwelt trauert um eine große Persönlichkeit und erfolgreiche Künstlerin. Margot Eskens, die in den 50er und 60er Jahren bekannt wurde und mit Liedern wie „Cindy, oh Cindy“, „Tiritomba“ oder „Ob in Bombay, ob in Rio“ große Chart-Erfolge feierte, verkaufte insgesamt etwa 40 Millionen Schallplatten und CDs.

Margot Eskens ist tot: Schlagerstar trat 1966 für Deutschland beim ESC an

International bekannt wurde sie spätestens 1966: Damals vertrat Eskens Deutschland beim ESC-Vorgänger „Grand Prix Eurovision de la Chanson“ und erreichte mit dem Song „Die Zeiger der Uhr“ den zehnten Platz.

Alles zum Thema Musik

Eskens, die mehr als 50 Jahre lang auf der Bühne stand, war mit ihrem Manager Karl-Heinz Münchow verheiratet. Nach dessen Tod im Dezember 2011 zog sie sich weitgehend aus der Öffentlichkeit zurück.

Margot Eskens auf der Bühne mit Götz Alsmann.

Margot Eskens, hier 2006 mit WDR-Star Götz Alsmann, ist im Alter von 85 Jahren verstorben.

In den vergangenen Jahren hatte sich eine schwere Krankheit über das Leben der Schlagersängerin gelegt: Demenz.

Margot Eskens: Demenzerkrankung seit vielen Jahren bekannt

„Meine Schwester Margot lebt schon seit fünf Jahren aufgrund ihrer schweren Demenzerkrankung in einer anderen Welt unter Gleichgesinnten“, hatte ihr Bruder Karl Hermann Eskens der „Bild am Sonntag“ gesagt. 2013 war bei der Schlagersängerin Demenz diagnostiziert worden, 2015 kam sie in ein Pflegeheim am Wörthersee (Kärnten, Österreich).

Ihr Bruder weiter: „Sie hat keinerlei Schmerzen, muss aber von den Pflegekräften im Rollstuhl spazieren gefahren werden, da aus dem Kopf keine Impulse zum Laufen mehr kommen. Das Hier und Heute existiert für sie nicht mehr. Sie hat ihr Leben gelebt.“ Seit dem 29. Juli, dem Tag ihres Todes, jetzt auch endgültig.

Wie EXPRESS.de erfuhr, wird der Weg der gebürtigen Rheinländerin nach ihrem Tod zurück in die alte Heimat führen: Auf dem Melatenfriedhof in Köln soll die öffentliche Beisetzung stattfinden.

Sie verwenden einen veralteten Browser. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser, um Ihren Besuch bei uns zu verbessern.