Neues von den Damen und Herren vom Kult-Grill an der Venloer Straße: Das „Kebapland“ macht in Solarenergie – und das auf innovative Weise. Denn die nötige Technik versteckt sich in den neuen Markisen. Sie können mehr, als Gäste vor der Sonne zu schützen.
Vorbild für andere?Kölns Kult-Grill zapft Sonne an: Markise erzeugt Strom

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Sonne satt: Die neuen Markisen am „Kebapland“ in Ehrenfeld verwandeln die Energie in Strom.Ayhan Demirci

In ihrem Stoff stecken zahlreiche kleine Solarzellen, die Sonnenlicht in Strom verwandeln. Die Idee dahinter ist ebenso einfach wie praktisch.
Die Markisen sehen auf den ersten Blick aus wie gewöhnliche Gelenkarmmarkisen. Doch sobald sie ausgefahren sind, erzeugen die integrierten Solarzellen Gleichstrom.
„Kebapland“ nutzt die Kraft der Sonne
Ein Wechselrichter wandelt ihn in Wechselstrom um, der anschließend über eine Steckdose in das Stromnetz des Lokals eingespeist werden kann. Überschüssige Energie lässt sich nach Angaben des Unternehmens außerdem in einem Speicher zwischenspeichern.
„Wir wollten Solar und Beschattung miteinander verbinden“, erklärt Ivan Pavlovic, Mitgründer des Essener Unternehmens „SolarMarkise“. Für das „Kebapland“ ist die Lösung besonders naheliegend: Das freistehende Gebäude bekommt über den Tag viel Sonne ab.
Die im „Kebapland“ installierten Markisen erreichen zusammen nach Angaben des Gründers eine Leistung von rund 1800 Watt Peak (Spitze). Der Begriff „Peak“ bezeichnet dabei die maximale Leistung unter optimalen Bedingungen.
Hinter der Entwicklung der Solar-Markise liegen zwei Jahre Arbeit. Das Unternehmen hat einen innovativen Solarstoff für Markisenanwendungen weiterentwickelt. Neben dem „Kebapland“ setzt auch das Café ‚Moxxa‘ an der Aachener Straße auf die kleinen Kraftwerke.
