Polizei Köln Mutter (†24) und Sohn (†4) tot im Rhein: Kindsvater sitzt jetzt in U-Haft

Polizeitaucher suchen an der Einfahrt zum Niehler Hafen nach Gegenständen, die im Zusammenhang mit einem Tötungsdelikt stehen.

Nach dem Fund der toten Mutter suchten Polizeitaucher am Dienstag (16. November 2021) an der Einfahrt zum Niehler Hafen nach Gegenständen, die im Zusammenhang mit dem Tötungsdelikt stehen. 

Nach dem Fund zweier Leichen im Rhein hat das Kölner Amtsgericht Haftbefehl gegen den Ex-Freund der Toten (†24) erlassen. Der Tatverdächtige ist auch der Vater des toten Kindes (†4). 

Köln. Der gewaltsame Tod einer jungen Mutter (†24) und ihres kleinen Sohnes (†4) erschüttert ganz Köln. Beide Leichen waren im Rhein entdeckt worden. Der festgenommene Ex-Freund der 24-Jährigen steht unter dringendem Tatverdacht. 

Am Donnerstag (18. November 2021) hat die Staatsanwaltschaft bekannt gegeben, dass gegen den Mann (ebenfalls 24) Haftbefehl wegen zweifachen Totschlags erlassen wurde. Der Kölner schmort jetzt im Kölner Knast in U-Haft. 

Tötungsdelikt in Köln: Wurden Mutter (†24) und Sohn (†4) erstochen?

Der dringende Tatverdacht gegen den 24-Jährige beruhe insbesondere auf den Angaben des Beschuldigten, der Auswertungsergebnisse von Mobiltelefonen sowie den Obduktionsbefunden, erklärte Ulrich Bremer, Sprecher der Staatsanwaltschaft, bereits am Mittwoch. Bei dem Beschuldigten handele es sich um den leiblichen Vater des getöteten Kindes, bestätigte er.

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Nach dem Fund einer toten Frau im Niehler Hafen Montagmorgen (15. November 2021) hatten sich schnell die schlimmsten Befürchtungen bestätigt. Die Polizei geht demnach von einem Tötungsdelikt aus. Ebenso bei dem Kind. Nach ersten Informationen sollen die Opfer erstochen worden sein.

Ulrich Bremer: „Als Tatort ist der Niehler Hafen im Bereich des Wendehammers Am Molenkopf anzusehen. “ Die 24-Jährige und ihr Sohn hatten sich offenbar dort am Sonntagabend (14. November 2021) mit dem Beschuldigten getroffen. „Weshalb, ist noch unklar“, so Bremer. Das Tatwerkzeug wurde laut Bremer noch nicht gefunden. 

Kölner Hafen: Nach Fund einer Toten ermittelt Mordkommission

Die 24-jährige Mutter war Montagmorgen nach Hinweisen von Schiffsfahrern im Niehler Hafen aus dem Wasser geborgen worden. Bereits da bestand aufgrund ihrer Verletzungen der Verdacht, dass sie Opfer eines Gewaltverbrechens geworden sein könnte. Im Bereich des Fundortes waren Spuren gesichert worden, darunter auch Reifenabdrücke. 

Seitdem ermittelt eine Mordkommission mit Hochdruck. Die Fahnder konnten schnell den 24-Jährigen als Tatverdächtigen identifizieren und nahmen ihn am Dienstag (16. November) fest. Nach Informationen von EXPRESS.de ist auch er aus Köln.

„Der Tatverdächtige bestreitet die Tat und lässt sich anwaltlich vertreten“, erklärte Ulrich Bremer, Sprecher der Kölner Staatsanwaltschaft, gegenüber EXPRESS.de.

Reifenspuren im Dreck: Ermittler haben sie mit einer Markierung als Spur Nummer 22 gekennzeichnet.

Im Bereich des Niehler Hafens sicherten die Ermittler auch Reifenspuren. Am Montag (15. November 2021) war im Hafen eine Tote entdeckt worden. 

Da auch der Sohn des Opfers vermisst wurde, hatte die Mordkommission unter anderem Taucher und Polizisten der Bereitschaftspolizei eingesetzt. Auch zur Suche weiterer Spuren. Dienstagmorgen dann die schreckliche Nachricht: Spaziergänger entdeckten bei Köln-Worringen die Leiche eines Kindes im Rhein und zogen sie an Land.

Das Rheinufer in Köln-Worringen

Am Rheinufer in Köln-Worringen zogen Spaziergänger am Dienstag (16. November 2021) den Leichnam eines Kindes an Land. Das Foto ist gleichen Datums.

Der kleine Leichnam kam in die Rechtsmedizin und wurde obduziert. Nach Abschluss der Obduktion war klar, dass er ebenfalls getötet wurde. Die Kölner Ermittler fragen:

  • Wer war im Zeitraum von Sonntagnachmittag bis Montagmorgen am Niehler Hafen?
  • Wer hat in dem Zeitraum eine Frau mit Kind am Niehler Hafen gesehen oder hat andere Wahrnehmungen gehabt?

Hinweise nimmt die Mordkommission der Kölner Polizei unter der Telefonnummer 0221 229-0 oder per E-Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de entgegen. (iri)

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