Auf 30-Grad-Hitze folgt die heftige Unwetter-Keule.
Kölner Wetter-WahnsinnFreitag über 30 Grad, doch die Gefahr steigt

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Freibadtag im Lentpark.
Köln genießt die volle Sommer-Dröhnung bei fast 30 Grad. Aber die Idylle ist trügerisch. Eine Kaltfront lauert schon und bringt eine unschöne Überraschung mit.
Sonne pur und hochsommerliche Werte verwöhnen die Menschen in Köln und ganz NRW. Mitten in der Woche herrscht bestes Wetter. Aber das Vergnügen währt nicht lange: Bereits zum Freitag braut sich was zusammen. Heftige Regengüsse und Gewitter ziehen auf.
„Heute und morgen ist es weiterhin sonnig“, verkündet Ines von Hollen vom Deutschen Wetterdienst (DWD) am Mittwoch (27. Mai). Das Thermometer klettert dabei auf 25 bis 30 Grad. Die Wetterexpertin meint gegenüber dem „Kölner Stadt-Anzeiger“, dass diese Werte für die aktuelle Jahreszeit „schon ziemlich warm“ sind.
Wetter-Umschwung am Freitag: Unwetter-Gefahr steigt
Insbesondere der Freitag verspricht, noch heißer zu werden. „Köln könnte die 30 Grad überschreiten“, erläutert die Expertin. Zugleich ist es genau „der Tag, der den Wetterumschwung einläutet“. Offen bleibt jedoch, wann die Situation exakt umschlägt – ob schon am Tag oder erst in den Nachtstunden zum Samstag.
Wenn die Kaltfront näher rückt, erhöht sich die Gefahr von heftigen Regenfällen und Unwettern. „Von der Luftmasse her sind wir schnell Richtung Unwetter unterwegs“, mahnt von Hollen. Gerade bei Gewittern, die sich kaum von der Stelle bewegen, drohen örtlich starke Niederschläge. „25 Liter pro Quadratmeter auf die Stunde kann man schnell erreichen.“
Die Wetterlage wird sich von Ort zu Ort wohl stark unterscheiden. Es sind sowohl einzelne Gewitter möglich als auch Regengebiete, die über die Region ziehen.
So sieht das Wochenende in Köln aus
Für das Wochenende ist wechselhaftes Wetter vorhergesagt. Der Samstag könnte zwar ein wenig wärmer werden als der Sonntag, doch die Spitzenwerte pendeln sich zwischen 25 und 30 Grad ein – Niederschlag inklusive. Anschließend kündigt sich eine frischere Periode an. „Nächste Woche wird es etwas kühler bei Höchsttemperaturen von 20 bis 25 Grad und immer mal wieder Schauer“, prognostiziert von Hollen. Die entscheidende Frage lautet: „Wie weit kommt die Kaltfront?“
Eine offizielle Warnung vor der Hitze wird der DWD zunächst nicht herausgeben, auch wenn es sehr warm ist. Der simple Grund dafür: Nachts kühlt es sich merklich ab. „Wir haben nachts gute Abkühlung und können lüften, das ist von der Belastung nicht so schlimm.“
Waldbrandgefahr sinkt – doch eine andere Gefahr bleibt
Die Gefahr von Waldbränden wird ebenfalls beobachtet. Der entsprechende Index war kürzlich auf ein mittleres Niveau geklettert, doch mit dem Regen am Freitag soll dieses Risiko wieder zurückgehen. Anders sieht es beim Graslandfeuerindex aus, hier ist Vorsicht geboten: Für Freitag wird eine hohe Gefahrenstufe prognostiziert.
Ein interessantes Detail am Rande: Am Montag, dem 1. Juni, beginnt bereits der meteorologische Sommer. Er ist dem astronomischen Sommeranfang am 21. Juni damit deutlich voraus. (red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.
