Die Kölnerin spielt mal wieder einen wunderbaren Proll – ein richtiger „Kraat“ ist sie deshalb aber noch lange nicht, wie sie uns verrät.
Kölner ShootingstarWie viel „Asi-Bratze“ steckt in Cosima Henman?

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Cosima Henman (links) und Klara Lange spielen die Hauptrollen in der Komödie „Plötzlich Schwester“

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Wenn es darum geht, einen lauten und lustigen Proll zu besetzen, denken Regisseure unweigerlich an Cosima Henman (29, „Hammerharte Jungs“, „Entdecke die Mandy in dir“). Jetzt spielt die Kölnerin in „Plötzlich Schwester“ (ab 13. Juli im ZDF-Stream) als vorlaute „Sandy“ alle an die Wand.
Aber wie viel „Asi-Bratze“ steckt wirklich in ihr? EXPRESS hat mal nachgehakt. Würde sie ihren Junggesellinnenabschied ebenfalls wie im Film mit Stripper und pinkem Tüllröckchen feiern?
Kampfsport-Fan: Cosima Henman „boxt“ sich durch
„Meins persönlich wäre es nicht, aber wenn meine beste Freundin sich das wünschen würde, wäre ich ganz vorne mit dabei. Ich würde laut mitgrölen und mir das pinkeste T-Shirt, was ich finden kann, anziehen“, sagt Cosima mit ihrer unverwechselbar rauchigen Stimme.
Die Schauspielerei ist ihr quasi in die Wiege gelegt worden, der kölsche Kraat allerdings nicht. „Meine Mutter ist Professorin für BWL und VWL, mein Vater ist Regisseur. Das war dann eher so die wildere Seite. Er hat mich vor allem an die Komödien herangebracht.“
In „Plötzlich Schwester“ muss Cosima Henman manchmal die Fäuste auspacken. Was der Frau mit dem durchtrainierten Sixpack übrigens nicht sonderlich schwerfällt. „Ich mache seit über fünf Jahren Kampfsport, also in jede Richtung. Im Moment Muay Thai, Thai-Boxen. Das gibt einem eine Sicherheit, sowohl äußerlich als auch innerlich.“ Dazu könne sie Frauen nur raten. Es sei ein gutes Gefühl, zu wissen, dass man sich wehren könne, anstatt sich auf der Straße zu ducken und zu denken: Oh Gott, wenn jetzt irgendwas passiert ...
Die Schauspielerin lebt mittlerweile in Berlin. „Ich brauchte noch mal ein bisschen mehr Lebenserfahrung, aber mein Herz wird immer für Köln schlagen.“ Zur Zeit drehe sie hier die Fortsetzung der Komödie. „Wenn ich ankomme, gibt’s erst mal ein Kölsch mit meinen Mädels und es wird herzlich gelacht“, sagt Cosima Henman. Doch sie kann auch ernst, ist mittlerweile sehr breit aufgestellt, mimt etwa an der Seite von Antoine Monot (51) in der RTL-Serie „Behringer und die Toten“ seit zwei Jahren die junge Kommissarin „Ela“.

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Mit Antoine Monot spielt Cosima Henman in „Behringer und die Toten“.
Und wenn der „Tatort“ anfragen würde? „Immer gern“, schmunzelt sie. Ihr Herzensprojekt ist momentan allerdings ein anderes. „Tatsächlich bewege ich mich langsam in Richtung Regie und Drehbuch und entwickele gerade drei Projekte. In einem davon schreibe ich mir meine Traumrolle auf den Leib. Es geht in Richtung Mixed Material Arts – also auch Kampfsport. Ich bin da eine Frauenkämpferin.“
Jede Wette: Cosima Henman wird sich im harten Showbiz bestimmt durchboxen.
