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Kölner LichterFeuerwerk-Chef sauer – „Wie dreist kann man sein“

Georg Alef, Chef-Feuerwerker der Kölner Lichter

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Georg Alef, Chef-Feuerwerker der Kölner Lichter 

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Kurz vor dem großen Moment erlebte der Feuerwerk-Chef der Kölner Lichter einen Moment, den es noch nie gab. 

Diese Aufregung hätte er sich gerne erspart. Nur wenige Stunden bevor sein Feuerwerk gezündet werden sollte, stand plötzlich die Wasserschutzpolizei vor Pyrotechniker Georg Alef. 

Der Grund: Ein Hotelschiff hatte sich im niedrigen Rhein festgefahren – und das deutlich im 200 Meter großen Sicherheitsbereich.

Kölner Lichter: Feuerwerk-Chef sauer – „Wie dreist kann man sein“

„Mein erster Gedanke war: Mist. Wie dreist kann man sein, da einfach reinzufahren“, schimpfte Feuerwerk-Chef Alef im WDR. „Wir haben ein amtliches Liegeverbot für bestimmte Steiger und da scheinen sich gewisse Leute nicht dran halten zu müssen.“

Dass der Hotelchef sich noch über die tolle Sicht gefreut habe, rang Alef nur ein ironisches Kichern ab. Denn für ihn und das Veranstalter-Team war dies eine heikle Situation. 

Das Schiff wieder aus dem Bereich herauszuführen, war zu riskant, da es dann mitten im Rhein hätte steckenbleiben können. „Dann hätten wir gar nicht schießen können“, so Alef. So mussten die 136 Gäste das Schiff verlassen, nur eine Notbesetzung durfte an Bord bleiben. 

Zudem musste der Kapitän unterschreiben, dass er für eventuelle Schäden an seinem Schiff haftet. Alef über die Situation: „Das hatten wir auch noch nie. Aber auch damit müssen wir umgehen.“ (sku)

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