Einen denkwürdigen Auftritt legte ein mutmaßlicher Drogen-Baron am Donnerstag im Landgericht Köln hin. „Ich hab’ doch gar nichts gemacht!“, rief Mario K. (45), als er von Wachtmeistern vorgeführt wurde – er hob lachend die Hände zum Victory-Zeichen.
Handel in Wohnung
K. soll als Anführer einer Familienbande agiert haben, die im Kölnberg-Hochhauskomplex „An der Fuhr“ einen florierenden Handel mit Heroin, Kokain und Marihuana betrieben haben soll. Zwei angemietete Wohnungen sollen als Depot und Verkaufsraum für die Drogen genutzt worden sein.

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Im Januar 2016 führte die Polizei eine Großrazzia durch.
Laut Anklage der Staatsanwaltschaft soll Mario K. mehrere „Angestellte“ beschäftigt haben, die für ihn im Schichtdienst gearbeitet haben.
Hohe Gewinnspanne
Der Stoff soll aus Holland beschafft worden sein. Einkaufspreis pro Gramm Heroin: 15 Euro. Verkaufspreis: 50 Euro. Bei Kokain soll die Gewinnspanne noch weitaus höher gewesen sein.
Die Dealer sollen mit kiloweisem Verkauf einen Millionen-Umsatz gemacht haben. Bei einer Razzia im Januar 2016 flog die Bande letztlich auf. Der Prozess wird fortgesetzt.

