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Landgericht KölnWarum zeigt der mutmaßliche Drogen-Baron das Victory-Zeichen?

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Im Januar 2016 führte die Polizei eine Großrazzia durch.Der Angeklagte Mario K. (48) im Landgericht

Einen denkwürdigen Auftritt legte ein mutmaßlicher Drogen-Baron am Donnerstag im  Landgericht Köln hin. „Ich hab’ doch gar nichts gemacht!“, rief Mario K. (45), als er von Wachtmeistern vorgeführt wurde – er hob lachend die Hände zum Victory-Zeichen.

Handel in Wohnung

K. soll als Anführer einer Familienbande agiert haben, die im Kölnberg-Hochhauskomplex „An der Fuhr“ einen florierenden Handel mit Heroin, Kokain und Marihuana betrieben haben soll.  Zwei angemietete Wohnungen sollen als Depot  und Verkaufsraum für die Drogen genutzt worden sein.

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Copyright: Jasmin Zühlke

Im Januar 2016 führte die Polizei eine Großrazzia durch.

Laut Anklage der Staatsanwaltschaft soll Mario K. mehrere „Angestellte“ beschäftigt haben, die für ihn im Schichtdienst gearbeitet haben.

Hohe Gewinnspanne

Der Stoff soll aus Holland beschafft worden sein. Einkaufspreis pro Gramm Heroin: 15 Euro. Verkaufspreis: 50 Euro. Bei Kokain soll die Gewinnspanne noch weitaus höher gewesen sein.

Die Dealer sollen mit kiloweisem Verkauf einen Millionen-Umsatz gemacht haben. Bei einer Razzia im Januar 2016 flog die Bande letztlich auf. Der Prozess wird fortgesetzt.

Nicole Schulze war 24 Jahre alt, als sie 2004 auf dem Straßenstrich an der Geestemünderstraße anfing.
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