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Monate im Horror-KnastKölner Journalistin aus Syrien befreit – endlich wieder zu Hause!

Die Kölner Journalistin Eva Maria Michelmann ist nach monatelanger Inhaftierung in Syrien freigelassen worden. (Archivbild)

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Die Kölner Journalistin Eva Maria Michelmann ist nach monatelanger Inhaftierung in Syrien freigelassen worden. (Archivbild)

Monatelang bangte ihre Familie in Köln um sie. Jetzt ist die in Syrien inhaftierte Journalistin Eva Maria Michelmann frei und zurück in Deutschland.

Endlich wieder in Freiheit! Nach Monaten der Ungewissheit ist die Kölner Journalistin Eva Maria Michelmann wieder daheim. Sie landete am Freitag (19. Juni) sicher in Deutschland, nachdem sie aus syrischer Haft entlassen wurde.

Der „Spiegel“ meldete dies und verwies auf Auskünfte des Auswärtigen Amtes. Demnach konnte Michelmann das Land über einen Drittstaat verlassen und von dort den Heimflug antreten. Ihr Anwalt hat die glückliche Rückkehr ebenfalls am Freitag (19. Juni) bestätigt.

Monatelanges Bangen nach Verschwinden in Raqqa

Der Albtraum für die Reporterin aus dem Kölner Umland nahm am 18. Januar seinen Anfang. An diesem Tag verschwand sie spurlos in Raqqa, einer Stadt im Norden Syriens. Genau zu diesem Zeitpunkt übernahmen regierungsfreundliche islamistische Kämpfer und Kräfte der syrischen Übergangsverwaltung unter Übergangspräsident Ahmed al-Scharaa die Macht in der Stadt, die lange Zeit von Kurden kontrolliert worden war.

Unterwegs war Michelmann als freie Berichterstatterin zusammen mit dem Kameramann Ahmed Polad. Seit 2022 arbeitete sie als Reporterin für das kurdische Nachrichtenportal ETHA. Sie berichtete aus der Region „Rojava“, die offiziell „Demokratische Selbstverwaltung von Nord- und Ostsyrien“ heißt. ETHA selbst bezeichnet sich als sozialistisch und unabhängig.

Antonius Michelmann, Bruder der nun nach Deutschland zurückgekehrten Kölner Journalistin Eva Maria Michelmann, bei einer Mahnwache in Köln im März. (Archivbild)

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Antonius Michelmann, Bruder der nun nach Deutschland zurückgekehrten Kölner Journalistin Eva Maria Michelmann, bei einer Mahnwache in Köln im März. (Archivbild)

Im April gab es dann ein erstes Lebenszeichen: Zeugen berichteten, Michelmann in einem Haftzentrum in Aleppo gesehen zu haben. Ein Mitarbeiter der deutschen Vertretung konnte sie am 23. April im Rahmen konsularischer Hilfe dort besuchen. Laut ihrer Familie und ihrem Anwalt Roland Meister war sie zu diesem Zeitpunkt aber schon in die Hauptstadt Damaskus verlegt worden.

Syrische Behörden sprechen von schweren Vorwürfen

Die syrischen Stellen rechtfertigten die Festnahme mit ernsten Anschuldigungen. Laut dem Informationsministerium habe sie falsche persönliche Daten verwendet. Sie soll sich als spanische Angestellte einer UN-Partnerorganisation ausgegeben und keine offiziellen Papiere mitgeführt haben.

Ihr Anwalt wies diese Version der Ereignisse scharf zurück. Er erklärte, sie habe eine gültige Akkreditierung von den kurdischen Behörden besessen. Der eigentliche Verdacht war wohl ein anderer: Die Sicherheitskräfte in Syrien schienen sie mit Terrorismus in Verbindung zu bringen.

Familie kritisierte Auswärtiges Amt

Hinter den Kulissen liefen die Drähte heiß. Die deutschen Vertretungen in Damaskus und Beirut bemühten sich mit Nachdruck bei der syrischen Regierung um ihre Freilassung. Vom Auswärtigen Amt hieß es, es gebe „intensive und auch hochrangige Bemühungen auf verschiedenen Kanälen“.

Ihrer Familie und dem Rechtsbeistand ging das aber nicht schnell genug. Sie übten öffentlich Kritik am Auswärtigen Amt und warfen ihm vor, zu wenig für die Kölnerin zu unternehmen. Mit mehreren Solidaritätskundgebungen wurde auf das Schicksal von Eva Maria Michelmann aufmerksam gemacht.

Während sie nun wieder frei ist, bleibt die Lage ihres Kameramanns Ahmed Polad ungewiss. Von dem Kollegen, der gemeinsam mit ihr verschwand, fehlt weiterhin jede Spur. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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