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Kölner It-BoyTränen-Aufruf: „Wir sehen keinen anderen Weg mehr“

Benedetto Paterno mit seiner Mutter Florinda, die vor zwei Jahren an Krebs erkrankt ist.

Copyright: Benedetto Paterno

Benedetto Paterno mit seiner Mutter Florinda, die vor zwei Jahren an Krebs erkrankt ist. 

Aktualisiert

Benedetto Paterno (33) aus Köln ist Reality-Star und liebt das Blitzlichtgewitter. Doch derzeit dreht sich bei ihm alles um seine Mutter. 

Man kennt ihn als Kölner It-Boy und aus vielen TV-Formaten, wie „Prince Charming“ oder „Die Alm“ – doch jetzt meldet sich Benedetto Paterno (33) nicht als Reality-Star, sondern als Sohn.

„Meine Mutter kämpft aktuell gegen Brustkrebs“, erklärt er am Freitag (6. März) gegenüber EXPRESS.de. Weil bei der 52-Jährigen bislang sämtliche Chemotherapien nicht gewirkt haben, haben Benedetto und die Familie jetzt ein ganz besonderes Anliegen. 

Kölner Reality-Star: „Wir sehen keinen anderen Weg mehr“

„Neben der klassischen Therapie gibt es eine spezielle, ergänzende Behandlung, die meiner Mutter neue Hoffnung gibt“, erzählt er. Der behandelnde Arzt habe auch schon Ralf Siegel (Komponist und Hit-Gigant) therapiert. „Dadurch bin ich auf ihn aufmerksam geworden“, sagt Benedetto Paterno. 90 Prozent der Therapie würden auf der Naturheilkunde basieren. 

„Wir sehen keinen anderen Weg mehr. Meine Mutter wurde schon aufgegeben. Es geht jetzt nicht mehr um Heilung, sondern um Lebensqualität und Zeit“, so der Reality-Star mit Tränen erstickter Stimme. Seine Mutter bekäme aktuell wieder Chemo, die sie aber abbrechen wolle. Benedetto: „Es bringt nichts, immer weiter Gift reinzupumpen...“ 

Das Problem sei jedoch, dass die Kosten für die Alternativtherapie von der Krankenkasse nicht übernommen werden. „Als Familie stehen wir deshalb vor einer enormen, finanziellen Belastung“, erklärt er. Auch wegen der Krankheit seiner Mutter habe er sich aus der Öffentlichkeit zurückgezogen und es seien auch gerade keine neuen, großen Reality-Formate in Sicht. 

Um noch erforderliche 14.000 Euro zu erreichen, hat die Familie daher für Mama Florinda eine Spendenaktion auf gofundme gestartet. Dort schildert die 52-Jährige selbst ihre letzten zwei Jahre zwischen Leid und Hoffnung.

Neue Therapie ist für Mama Florinda (52) die letzte Hoffnung

„Mir wurden die Brust und zahlreiche Lymphknoten entfernt, da sich bereits mehrere Metastasen gebildet hatten. Seitdem habe ich mehrere Chemotherapien durchlaufen. Ich habe mit all meiner Kraft gekämpft, doch leider blieben die erhofften Ergebnisse aus“, erzählt Florinda Martorana, die mit ihrem Partner und ihrer Tochter (insgesamt hat sie drei Kinder) in Pulheim im Rhein-Erft-Kreis lebt. Die alternative Therapie sei ihre letzte Hoffnung. 

„Ich bin ein lebensfroher Mensch, habe immer viel gearbeitet und mein Leben den Kindern gewidmet. Mein größter Wunsch ist es, noch einige wertvolle Jahre mit meiner Familie verbringen zu dürfen – gemeinsam lachen, vielleicht noch einmal verreisen, neue Erinnerungen schaffen und einfach weiterhin Mama zu sein“, so die 52-Jährige.

Sie würde nicht um ein Wunder bitten, sondern um eine Chance. Eine Chance auf Zeit. „Jede noch so kleine Spende bringt mich dieser Hoffnung näher“, erklärt sie. 

Auch ihr Sohn Benedetto hofft von ganzem Herzen, dass das benötigte Geld zusammenkommt und seine Mutter behandelt werden kann. Für ihn und die Familie ist das jetzt das Allerwichtigste. 

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