Nach Vorfall in Südstadt Teenager (19) kollabiert in Kölner Polizeizelle – jetzt traurige Nachricht

Und, erkannt? Legendäre Kölner Band: Urgestein und Sänger kündigt Bühnen-Rückkehr an

Die Höhner

Erkannt? Die Höhner in den frühen 1970er Jahren.

Ex-Sänger Peter Horn wollte eigentlich in musikalische Rente gehen, doch ausgerechnet Corona holte ihn wieder zurück auf die Bühne.

Köln. Ja, es gibt sie: Wirklich schöne und gute Nachrichten, die insbesondere in der Corona-Zeit entstanden sind. Glauben Sie nicht? Dann lesen Sie mal die Geschichte vom kölschen Urgestein Peter Horn (68), den man in Köln natürlich in erster Linie von seiner Zeit als Höhner-Sänger kennt…

„Mir geht es wirklich gut“, sagt ein lebensfroher Musiker im Gespräch mit EXPRESS.de. „Ich habe die Zeit wirklich genutzt, um kreativ zu sein. Meine Enkelchen gedeihen und dann ist in mir ein Entschluss gereift.“

Ehren-Oscar-Gewinner Peter Horn

Weiberfastnacht 2020: Im EXPRESS-Zelt erhielt Peter Horn den Ehrenoscar für sein Lebenswerk.

Denn: „Dä Clown“ hat eigentlich seine aktive Karriere 2020 beendet, war zuletzt  mit der Kölsch Fraktion unterwegs auf den Bühnen. Doch jetzt gibt es völlig zurecht den „Rücktritt vom Rücktritt“, wie er ankündigt: „Es hat irgendwie gejuckt. Und so ganz will ich es einfach noch nicht sein lassen“, kündigt Horn sein Mini-Comeback an.

Köln: Peter Horn mit Mini-Comeback

Aber wie es bei einem Clown manchmal auch der Fall ist, hat die Seele nicht immer mitgespielt bei Peter Horn. Doch das ist zum Glück vorbei. „Mir geht es gesundheitlich wieder gut. Ich blicke jetzt wieder optimistisch nach vorne.“

Ab sofort will er nur noch machen, „was mir Spaß macht“ und solo bei kleineren Kneipen-Konzerten, in Pfarrheimen oder bei anderen urkölschen Gelegenheiten auftreten. „Der Highspeed-Fastelovend ist nichts für mich. Aber die Menschen wollen mittlerweile wieder diese kleinen Sachen, die sind wieder stark nachgefragt. Das war auch höchste Zeit, dass der Fastelovend sich auf manche Dinge besinnt.“

Kaum hat Horn im Freundes- und Bekanntenkreis zwei Konzerte im „Brauhaus am Kloster“ in Raderthal angekündigt, waren die Termine für den 22. und 29. November übrigens direkt ausverkauft. „Da habe ich mich sehr drüber gefreut“, sagt er. Weitere kleine Auftritte werden nach seiner Ankündigung jetzt bestimmt folgen. Und das Publikum kann sich freuen: „Dä Clown“ ist wieder da, zumindest in kleinem und feinen Rahmen. Das ist wirklich eine schöne Nachricht.

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