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Im Köln-Talk Als es um FC geht, holt Bosbach Plüsch-Hennes und gibt Gänsehaut-Antwort

Bosbach2018

Wolfgang Bosbach, hier bei einem Interview im Oktober 2018, ist am 28. Mai zu Gast beim Köln-Talk „Loss mer schwade“.

Köln – Corona und der 1. FC Köln: Es gibt Themen, die machen mehr Spaß als die Pandemie und die Sorge vor einem erneuten Abstieg. Aber es sind zwei Themen, die die Kölner tief bewegen: Bei der Ausgabe des Köln-Talk „Loss mer schwade“ am 28. Mai 2021 äußerte sich dazu auch ein rheinischer Kult-Politiker: Wolfgang Bosbach.

  • Wolfgang Bosbach bei „Loss mer schwade“
  • Auch OB Henriete Reker beim Köln-Talk
  • Moderation: J.P Weber

Dem CDU-Politiker aus Bergisch Gladbach bleibt bei Corona wie dem 1. FC Köln wohl nichts anderes als die Hoffnung auf ein gutes Ende.

Loss mer schwade: Wolfgang Bosbach diskutiert mit Kölns OB Henriette Reker

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Gemeinsam mit Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker und Dormagens Bürgermeister Erik Lierenfeld diskutierte er am Freitagnachmittag über die aktuellen Themen. Moderiert wurde „Loss mer schwade“ vom Kölner Musiker J.P. Weber.

Oben können Sie sich den kompletten Talk noch einmal im EXPRESS-Video anschauen.

An dieser Stelle fassen wir zudem die wichtigsten Aussagen übersichtlich für Sie zusammen (das Neueste steht oben):

  • Bilder von Krawallen tun Bosbach hingegen „in der Seele weh“. „Leidenschaft ja, Liebe ja. Aber das hat mit Fußball nix zu tun.“ Lierenfeld – selbst kein FC-Fan – entgegnet, dass auch er dem FC die Daumen drücke. „Aber wer noch in der Kirche eine Kerze anzünden kann, sollte es tun.” Bosbach wirft ein: „Ein Lagerfeuer sollten wir anzünden!”
  • Bosbachs Antwort, mit dem kleinen Geissbock fest in der Hand: Ob Abstieg oder kein Abstieg: „Das ändert an meiner Liebe zum 1. FC Köln nichts.“
  • Anschließend geht um den FC, Bosbach holt schnell einen kleinen Plüsch-Geissbock aus dem Schrank. Frage an FC-Fan Reker: Was passiert mit den Plänen im Grüngürtel, wenn der FC absteigt? „Erstmal müssen wir uns darauf konzentrieren, dass der FC Erstligist bleibt.” Das Spiel sei ja noch nicht zu Ende, morgen ist das entscheidende Relegationsspiel. „Was gut für den 1. FC Köln ist, ist auch gut für die Stadt. Wir stehen geschlossen hinter dem FC.“
  • Freut sich auch Wolfgang Bosbach auf ein Kölsch in der Sonne? Bosbach: „Ich lebe nach dem Motto: Vorsicht ja. Ich lass mich aber nicht verrückt machen. Zum Begriff Freiheit gehört auch immer Verantwortung. Wir müssen auch unseren eigenen Anteil übernehmen.”
  • Rekers Appell: Es sei neben den Testungen auch weiterhin wichtig, dass noch immer die Kontakte eingeschränkt bleiben. Die Szenen in der Düsseldorfer Altstadt, die mit der Öffnung der Außengastronomie am Wochenende übervoll war, hätten gezeigt, wie wichtig.
  • Die Gastronomie öffnet allmählich, viele Menschen wollen sich testen lassen, damit sie wieder ein Restaurant besuchen können. Gehen dann die Inzidenzzahlen wieder hoch? Bürgermeister Lierenfeld antwortet: „Corona ist ja nicht weg, das darf man nicht vergessen. Wir werden noch lange Masken tragen müssen.” Kurzfristig würden vermehrte Testungen vielleicht einen gewissen Ausschlag bei den Zahlen geben. Aber: „Test- und Impfstrategie werden entscheidend bleiben, auch langfristig erfolgreich zu sein in der Pandemie.“
  • Auch Bosbach hat die langen Schlangen in den sozialen Brennpunkten wahrgenommen, als die Impf-Teams vor Ort waren. Das zeige, wie gut das Impf-Angebot wahrgenommen wurde. Bosbach wünscht sich von Menschen mit Migrationshintergrund auch mehr Eigeninitiative, wenn es um Integration geht: „Wenn Deutschland euer neues Heimatland ist, bitte erlernt die deutsche Sprache in Wort und Schrift.“
  • Anschließend geht es um die Sonderimpfungen für risikobehaftete Gebiete wie Chorweiler: „Müssen wir da in Zukunft hygienetechnisch mehr ein Auge drauf haben?“, fragt Moderator Weber. Vorerst sei das ein Modellversuch gewesen, antwortet Reker. Es seien eben Menschen in schweren Wohn- und Arbeitsverhältnissen, „daher war so eine Hilfe so wichtig“. Die Probleme der Stadtteile seien „nur durch Attraktivierung dieser Gebiete zu lösen.“ Viel sei schon passiert.
  • Reker beschreibt die Situation in der Gastronomie: Es gehe immer darum, pragmatische Lösungen zu finden, auch in der Pandemie. Es gehe nicht darum, dass der Tisch in der Gastronomie einige Zentimeter zu weit auf der Straße steht. Die OB blickt positiv in die Zukunft: „Die Masken werden bleiben, aber es wird ein unglaublich befreiendes Gefühl sein, wenn wir bald wieder ein Kölsch im Sunnesching trinken können.“
  • Bosbach, der „Bundeskanzler der Herzen”, geht auf die Corona-Pandemie ein und welche Probleme die Menschen an ihn herantragen: „Die Bevölkerung hat nicht eine Meinung, es gibt viele Meinungen. Nicht wenige sagen, sie könnten sich die Maßnahmen strenger vorstellen.” Viele erklärten ihm, dass Branchen wirtschaftlich an der Wand stehen. Gastronomie, Hotellerie. „Corona ist nicht gerecht“, so Bosbach. „Die Pandemie trifft Menschen ganz unterschiedlich.“ 95 Prozent der Menschen benehmen sich laut Bosbach korrekt, fünf oder 10 Prozent nicht.
  • Bosbach erzählt weiter, dass er in Rom von der Polizei angehalten worden sei. Dort sei er mit seinem Fahrer im Auto unterwegs gewesen, als er kontrolliert wurde. Die Corona-Kontrollen seien dort noch immer sehr streng. Die Beamten hätten geschaut, ob Bosbach und der Fahrer Maske tragen. „Es wird sehr diszipliniert kontrolliert, auch in den Restaurants, dass Maske getragen wird.”
  • Bosbach berichtet als erstes über seine Rom-Reise. „Ich bin noch ganz beseelt.” Auch weil die Stadt so menschenleer war. Das sei auf der einen Seite wunderschön gewesen, die Stadt so zu erleben. „Auf der anderen Seite tut es einem auch leid, auch weil man den Grund kennt: Corona.”

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