Köln – Großeinsatz am Dienstagmorgen (17. November): Ab 6 Uhr haben Polizei, Staatsanwaltschaft und Steuerfahndung in Köln und im Rhein-Erft-Kreis eine große Razzia gestartet. Die Aktion zog sich über Stunden, am Mittag zog die Bilanz dann eine erste Bilanz.

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Dieses Gebäude in Köln war am Dienstag (17. November) einer der Zielpunkte der Polizei-Aktion.
Bereits bekannt war, dass ein Ermittlungsverfahren wegen Drogenhandels in großem Stil der Hintergrund war. Die Polizei war mit Spezialeinheiten und Spürhunden im Einsatz. Konkret ging es um sechs Beschuldigte zwischen 25 und 56 Jahren.
Razzia in Köln: Polizei geht gegen Drogenbande vor
Der Vorwurf: unerlaubter Handel mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge sowie bandenmäßiger unerlaubter Handel mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge.
Die Beschuldigten sind unter anderem verdächtig, seit April 2018 auf Verkaufsplattformen im Darknet insgesamt 279 kg Amphetamin, 1,3 kg MDMA und 11.100 Ecstasytabletten verkauft zu haben. Daneben sollen auf anderen Vertriebswegen insgesamt 103 kg Marihuana, 35 Liter Amphetaminöl, 2.000 Ecstasytabletten, 100 g Amphetamin und 29 kg Haschisch umgeschlagen worden sein.
Razzia in Köln: Zehn Objekte durchsucht, vier Haftbefehle vollstreckt
Am Dienstag dann der Schlag der Polizei, des SEK und der Steuerfahndung: Vier Haftbefehle vom Amtsgericht Köln wurden vollstreckt, insgesamt zehn Häuser und Wohnungen in Köln und Umgebung durchsucht, von denen aus die Täter gearbeitet haben sollen.
Und tatsächlich: In einem der durchsuchten Objekte wurde ein professionelles Drogenlabor aufgefunden. Es konnten unter anderem eine Schusswaffe, erhebliche Mengen Betäubungsmittel und Bargeld sichergestellt werden.
Razzia in Köln: Die Ermittlungen dauern weiterhin an
Wegen der durch die Handelsaktivitäten erlangten Einnahmen der Beschuldigten wurden außerdem Arrestbeschlüsse des Amtsgerichts Köln über ca. 1,2 Millionen Euro vollstreckt. Die Ermittlungen dauern an. (mei, tw)

