„Andere Probleme“ Neue Corona-Regeln: Was heißt das jetzt für die Kölner Lanxess-Arena?

Bühne von Kölle singt in der Lanxess-Arena in Köln

Kölle singt 2019 in der Kölner Lanxess-Arena

Bald gilt das neue Covid 19-Schutzgesetz. Was heißt das für die Kölner Lanxess-Arena, wo im Oktober „Kölle singt“ stattfinden wird?

Der Bundesrat hat am Freitag (16. September) dem neuen Corona-Infektionsschutzgesetz zugestimmt – ab dem 1. Oktober tritt es nun in Kraft. Neben den bekannten Punkten fragt man sich: Was hat das für Auswirkungen auf den Konzert-Herbst in der Kölner Lanxess-Arena?

„Wir atmen erst einmal im wahrsten Sinne des Wortes auf“, sagt Arena-Boss Stefan Löcher und gibt ein wenig Entwarnung. „Ich gehe aufgrund dieses Gesetzes davon aus, dass wir wie gewohnt durchspielen können.“

Köln: Zunächst gute Nachrichten für Lanxess-Arena in Köln 

Das Land Nordrhein-Westfalen kann zwar wieder eine Obergrenze und Maskenpflicht in Innenräumen bei kulturellen Veranstaltungen beschließen. Löcher geht davon aber nach derzeitigem Stand jetzt erst einmal nicht aus.

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„Ich bin mir sicher, dass, wie in anderen Ländern, erkannt wird, dass wir andere Probleme als Corona haben. Es darf keine Kapazitätsgrenze mehr geben. Denn dies wäre eine reine, nicht evidenzbasierte Symbolpolitik. Und es wäre ein Kollateralschaden für die gesamte Gesellschaft“, so der Chef der Lanxess-Arena.

Löcher unterstützt dabei den Vorschlag von Niedersachsens Bildungsministerin Karin Prien (CDU), die sich unter anderem beim neuen Infektionsschutzgesetz an der Regelung für Schülerinnen und Schüler stört. „Wir müssen Karl Lauterbach stoppen“, sagte sie in Richtung des Bundesgesundheitsministers. Löcher: „Das unterstütze ich.“

Neues Corona-Gesetz: Kölle singt am 2. Oktober ohne Auflagen

Erste Veranstaltung nach neuem Gesetz in der Arena ist am 2. Oktober das Publikumsmagnet „Kölle singt“. Auf EXPRESS.de-Nachfrage zeigen sich die Veranstalter Stephan Brandt und Lukas Wachten optimistisch. „Wir freuen uns sehr, dass wir ohne Einschränkungen und auch ohne Maskenpflicht starten dürfen.“

Bislang seien knapp 16.000 Tickets verkauft worden, erzählen sie. „Das ist schon ein Wahnsinn und zeigt, dass die Menschen wieder wollen.“ Auch Brandt und Wachten gehen nicht davon aus, dass es bis dahin vonseiten der Landesregierung Einschränkungen geben wird. „Wir haben nichts anderes gehört“.

Sollten es die Zahlen zulassen, steht der Lanxess-Arena also ein halbwegs „normaler“ Konzert-Herbst ins Haus. „Das ist schonmal ein gutes Zeichen“, frohlockt Löcher. Er wird nicht müde, zu erwähnen: „Wir sind nicht nur durch unser Hygienekonzept sicher. Auch unser Luftaustausch mit Filtern hat gezeigt, dass die Arena nicht ein einziges Mal ein Infektionsherd war, im Gegenteil.“

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