Spektakulärer Fund auf dem Kölner Großmarkt: Einbrecher hatte sich in einer Zwischendecke vor der Polizei versteckt.
Festnahme in KölnMutmaßlicher Dieb in Zwischendecke aufgespürt

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Auf dem ehemaligen Großmarktgelände in Köln-Raderberg kam es zur Festnahme. (Symbolfoto)
Ein filmreifer Einsatz für die Kölner Polizei: Am Mittwochnachmittag (25. Februar) haben Beamtinnen und Beamte einen mutmaßlichen Kupferdieb (27) auf dem ehemaligen Großmarktgelände in Raderberg festgenommen. Der Mann hatte sich auf der Flucht ein besonders raffiniertes Versteck ausgesucht.
Sicherheitsdienst schlägt Alarm
Gegen 14.50 Uhr hatten Mitarbeitende eines Sicherheitsdienstes die Polizei alarmiert. Sie hatten bemerkt, dass eine der leerstehenden Hallen an der Marktstraße von innen verbarrikadiert worden war und vermuteten, dass sich mindestens eine Person unerlaubt darin aufhielt.
Die Einsatzkräfte umstellten das Objekt und verschafften sich mit Hilfe eines Gabelstaplers, der ein Laderampentor anhob, Zugang zur Halle. Die Diensthunde „Taicon“ und „Jax“ kamen zum Einsatz, um die Halle zu durchsuchen.
Mucksmäuschenstill auf einem Stahlträger
Obwohl die Spürhunde eine menschliche Witterung anzeigten, fanden die Polizistinnen und Polizisten zunächst nur einen Rucksack, eine Axt und bereits ausgebaute Kupferrohre. Doch eine auf dem Boden liegende Holzleiter machte sie stutzig. Bei einer genauen Inspektion der Decke entdeckten die Beamtinnen und Beamten eine passgenau geschlossene Öffnung. Dahinter, in der Zwischendecke, fanden sie den Verdächtigen: Er lag „mucksmäuschenstill“ auf einem Stahlträger, umgeben von Sägen, Zangen, Bolzenschneidern und weiteren Kupferrohren.
Der 27-Jährige wurde festgenommen. Gegen ihn lag bereits ein Haftbefehl wegen schweren Raubes vor, der ihm am Donnerstag (26. Februar) von einem Haftrichter verkündet wurde. (red)
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