Blutbad in Köln Zwei brutale Angriffe am Hauptbahnhof in kurzer Zeit

Ein Streifenwagen steht vor dem Kölner Hauptbahnhof.

Am Kölner Hauptbahnhof ist es am Sonntag (4. Dezember 2022) zu zwei brutalen Angriffen gekommen. Das Foto wurde am 31. Dezember 2020 aufgenommen.

Brutale Gewalt am Hauptbahnhof in Köln: Zwei Tatverdächtige fielen in unabhängigen Fällen mit Faustschlägen und Tritten gegen den Kopf auf.

Am Hauptbahnhof in Köln kann es gefährlich sein. Besonders in den Abend- und Nachtstunden ist die Stimmung oft angespannt, Gewalt-Delikte an der Tagesordnung. Doch zwei Fälle von solcher Brutalität, von denen die Bundespolizei am Montag (5. Dezember 2022) berichtet, sind selbst für erfahrene Einsatzkräfte nicht alltäglich.

Immerhin: Die Täter sind festgenommen, einer davon bereits in Haft. Beide Männer müssen sich wegen gefährlicher Körperverletzung verantworten.

Hauptbahnhof Köln: Zwei brutale Attacken mit Kopftritten innerhalb weniger Stunden

Der erste Fall am Sonntagmorgen (4. Dezember 2022) gegen 0.15 Uhr: Zwei Männer hatten sich an einer Bäckerei am Hauptbahnhof unterhalten, gerieten aber in Streit. Der Tatverdächtige, ein 47-Jähriger, stand auf, schlug seinem Kontrahenten (40) ins Gesicht, warf ihn zu Boden und trat mit voller Wucht gegen dessen Kopf.

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Die Bundespolizei wurde alarmiert, Videoaufzeichnungen belegten die Aussagen von Zeugen, der Mann wurde festgenommen. Das Opfer blieb zunächst regungslos liegen, wurde von Rettungskräften betreut. Seine schwere Verletzung im Gesicht richtete ein Blutbad an, immerhin bestand aber keine Lebensgefahr.

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Der 47-Jährige ist ohne festen Wohnsitz in Deutschland, bereits wegen anderer Gewalt-Delikte polizeibekannt und war auch auf der Wache der Bundespolizei kaum zu beruhigen. Sein Alkoholwert: etwa zwei Promille. 

Der nächste Fall gegen 11 Uhr am Vormittag: Ein 31-Jähriger knöpfte sich einen Kontrahenten vor, streckte ihn ebenfalls mit Faustschlägen nieder und trat gegen seinen Kopf. Ein 52-jähriger Mann aus Köln hatte die Tat beobachtet und hielt den Täter bis zum Eintreffen der Bundespolizei fest.

Auch hier stellte die Bundespolizei Gewalt-Fälle in der Vita des 31-Jährigen fest und führte einen Alkoholtest durch, der 2,2 Promille ergab. (tw)

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