Das Sürther Bootshaus ist ein Opfer der Flammen geworden. Es brannte komplett ab.
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Schock am Dienstagnachmittag (4. August): Im Sürther Bootshaus unmittelbar am Rheinufer ist ein Brand ausgebrochen. Obwohl die Feuerwehr schnell vor Ort ist, kommt es zur Katastrophe: Das Schiff brannte komplett aus.
Das bestätigte Feuerwehrsprecher Ulrich Laschet am Nachmittag. Verletzt wurde zum Glück niemand.
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Das Sürther Bootshaus ist einem Brand zum Opfer gefallen. Seit seiner Eröffnung 2020 war es ein beliebtes Restaurant am Rhein.
Brand-Ursache noch unklar
Um kurz vor 15 Uhr war die Kölner Feuerwehr wegen Rauchentwicklung im Dachbereich des Bootes alarmiert worden. Gegen 16 Uhr konnte das Feuer bereits gelöscht werden. Im Anschluss waren die Einsatzkräfte noch mit Nachlöscharbeiten beschäftigt.
Wie es zu dem verheerenden Feuer kommen konnte, ist unklar und muss nun ermittelt werden. Das Sürther Bootshaus bestand offenbar überwiegend aus Holz.
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Das Sürther Bootshaus wurde ein Opfer der Flammen. Es brannte komplett nieder.
Da sich in unmittelbarer Nähe des Schiffes ein Gastank befand, gestaltete sich der Einsatz der Kölner Feuerwehr besonders heikel. „Unsere höchste Priorität war es, eine Ausbreitung des Feuers auf den Tank zu verhindern“, sagte Laschet weiter. Mithilfe einer sogenannten Riegelstellung schirmten die Feuerwehrleute den Tank vom Boot ab, kühlten den Tank vorsorglich mit kaltem Wasser.
Niedrigwasser: Brandbekämpfung von der Wasserseite aus nicht möglich
Um 15.38 Uhr hatten die Einsatzkräfte das Feuer unter Kontrolle. Die anschließenden Nachlöscharbeiten gestalteten sich schwierig, da zur vollständigen Bekämpfung aller Glutnester Teile des Daches abgetragen werden müssen. Zur Absicherung vom Rhein aus waren ein Rettungsboot der Feuerwehr sowie ein Boot der Wasserschutzpolizei im Einsatz.
Eine Drohne der Feuerwehr Köln unterstützte die Einsatzkräfte bei der Erkundung von Brandherden und Glutnestern aus der Luft. Aufgrund des aktuellen Niedrigwassers im Rhein war eine Brandbekämpfung von der Wasserseite aus nicht möglich. Rund 100 Einsatzkräfte von Berufsfeuerwehr, Freiwilliger Feuerwehr sowie Rettungsdienst waren im Einsatz, dabei kamen 22 Pressluftatmer sowie zwei Langzeit-Pressluftatmer zum Einsatz.

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Das Sürther Bootshaus in Flammen. Die Rauchwolke war weithin zu sehen.
Erst am Dienstagmorgen hatte das beliebte Restaurantschiff im Kölner Süden aus einem ganz anderen Grund Schlagzeilen gemacht. Denn das Bootshaus liegt wegen des extremen Niedrigwassers in Teilen auf Grund.
„Wer ein leeres Kölschglas auf den Tresen legt, sieht die Schräglage sofort. Das Glas rollte los“, hatte Küchenchef Jörg Blöck im Gespräch mit EXPRESS.de berichtet. Am Nachmittag schlugen dann plötzlich Flammen aus dem beliebten Bootshaus, das als Restaurant genutzt wird. (red)

