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Bahnhof Messe/Deutz18-Jähriger rastet aus: Mann (33) bewusstlos nach Gewalt-Attacke in Köln

Polizei in Uniform geht durch den Bahnhof Köln Messe/Deutz und führt Kontrollen durch.

Am Bahnhof Köln Messe/Deutz, hier ein Symbolfoto aus dem November 2020, kam es zu der brutalen Aktion, wegen der ein 18-Jähriger festgenommen wurde.

Ein 18-Jähriger hat am Bahnhof Köln Messe/Deutz die Beherrschung verloren. Wegen seiner Attacke auf einen 33-Jährigen muss er sich nun verantworten.

Er wollte nur helfen, bei einem Streit die Emotionen runterkochen. Doch so geriet ein 33-jähriger Mann am Bahnhof Köln Messe/Deutz am Samstag (15. April 2023) selbst in die Schusslinie und wurde verletzt. Nach einer Gewalt-Attacke verlor er sogar kurzzeitig das Bewusstsein.

Gegen 6.20 Uhr am Samstagmorgen war die Bundespolizei am Bahnhof alarmiert worden. Zeugen waren auf eine Schlägerei aufmerksam geworden und baten die Einsatzkräfte um Hilfe.

Bahnhof Köln Messe/Deutz: 33-Jähriger brutal zu Boden getreten

Der Täter, ein 18-Jähriger aus Köln, war bereits vom Tatort geflohen, also nahm die Bundespolizei vor Ort zunächst Zeugenaussagen auf und sicherte Videomaterial.

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Wie sich zeigte, versuchte der 33-Jährige bei einem Streit zu schlichten, in den auch der 18-Jährige involviert war. Als Reaktion wurde er vom Täter mit dem Fuß ins Gesicht und zu Boden getreten. Dort schlug er mit dem Kopf auf dem Asphalt auf und verlor das Bewusstsein.

Das Opfer blutete stark im Gesicht, machte auch bei Bewusstsein immer noch einen benommenen Eindruck. Er wurde von einem Rettungsteam versorgt, schwere Gesundheitsschäden oder gar eine Lebensgefahr besteht nicht.

Die Einsatzkräfte leiteten eine Fahndung im Tatort-Umfeld ein und waren erfolgreich: In einer Bahn wurde der Täter gefunden und vorläufig festgenommen. Laut Bundespolizei soll er sich vor seinen Freunden mit der brutalen Tat gebrüstet haben. Von Reue also offenbar keine Spur.

Wegen seiner Tat wird sich der 18-Jährige nun allerdings verantworten müssen. Die Bundespolizei leitete ein Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung ein. Bei einer Verurteilung könnte sogar eine Haftstrafe drohen, die bei Ersttätern aber zur Bewährung ausgesetzt werden kann. (tw)