Mitten auf Partymeile Nachtschwärmer in Gefahr: Rheinenergie-Baustelle sorgt für Kölns kurioseste Unfälle

In Köln sorgt eine Baustelle am Friesenwall für kuriose Unfälle.

Nach dem Rohrbruch der Leitung für Heizung und Warmwasser sieht die verwaiste Baustelle, hier eine Aufnahme von vor wenigen Tagen, inzwischen etwas wüst aus.

In Köln sorgt eine Baustelle im Friesenviertel für kuriose Unfälle.

Ein großes Erdloch voller offenliegender Leitungen, Rohre und jede Menge Müll – und ab und zu purzelt auch ein betrunkener Nachtschwärmer rein ... Mitten auf Kölns Feiermeile im Friesenviertel –und das wohl seit Ende vergangenen Jahres.

Gastronom Sanjeev Sharma (48) alias „Blumen-Bobby“, der am Hildeboldplatz eine Bar hat, sagt: „Hier sind viele Betrunkene unterwegs, die sich beduselt an den Absperrungen anlehnen oder festhalten, und dann in die Grube stürzen.“

Köln: Baustelle sorgt für kuriose Unfälle auf Partymeile

Jedes Wochenende müssen angeblich zwei bis vier verunglückte Schnapsleichen von Türstehern oder Barkeepern aus der metertiefen Grube geholt werden: „Die sind dann total verdreckt, einige nehmen sich sofort ein Taxi nach Hause.“

Alles zum Thema Rheinenergie
  • Feuerwehreinsatz in Weiden Stromausfall im Kölner Westen: 12000 Personen betroffen
  • Das spüren alle Kölner Rheinenergie zieht Strompreise an – das zahlen die Kunden mehr
  • Erster Trinkbrunnen in Köln Rheinenergie-Vorstand kontert Verschwendungs-Vorwürfe
  • Stromausfall in Köln Mehrere Stadtteile betroffen – Techniker beheben Störung
  • 1. FC Köln träumt vom Stadion-Ausbau So sollen die 25.000 neuen Plätze im RheinEnergie-Stadion entstehen
  • Klimaneutral bis 2030? Bürgerbegehren drängt auf Energiewende in Köln
  • Was zischt hier so? In Kölner Veedel kommt es zu seltsamem Geräusch und Dampfwolke
  • Ein Experte klärt endlich auf Stimmt es, dass die Kölner ihr eigenes Abwasser trinken?
  • Hiobsbotschaft für Autofahrer Große Kölner Brücke wohl bis nächste Woche gesperrt
  • Geschichte entdecken Erleben Sie historische Fahrzeuge im Straßenbahn-Museum Köln

Was baut da die Rheinenergie? Eine Fernwärmeleitung ist kaputt. Eigentlich muss sie umfangreich repariert werden. Dafür müsste alles abgestellt werden. Um Anwohner jedoch nicht frieren zu lassen, wurde die Leitung provisorisch repariert.

Ein Sprecher: „Für die nächste Woche ist eine Tiefbaufirma bestellt, die das Loch schon mal zu machen wird. Im Frühjahr machen wir es dann wieder auf und tauschen auch die Leitung aus. So muss niemand frieren.“ Und: „Betrunkene Nachtschwärmer sollten sich von Baustellen generell fernhalten.“

Sie verwenden einen veralteten Browser. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser, um Ihren Besuch bei uns zu verbessern.