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„Ganz fürchterlich“Kölner Veedel in Parkplatz-Not: Anwohnerin hat genug von Chaos-Zustand

Ein Blick auf die chaotische Parkplatz-Lage in der Aegidienberger Staße in Köln-Sülz.

Ein Blick in die Aegidienberger Straße in Köln-Sülz: Die Parkplatzsituation ist für die Anwohnerinnen und Anwohner eine Zumutung, die Autos stehen teilweise halb auf der Straße.

EXPRESS.de hat bereits über das Parkplatz-Chaos in Köln-Sülz berichtet. Nun meldet sich eine weitere Anwohnerin zu Wort.

von Niklas Brühl (nb)

In der vergangenen Woche hat EXPRESS.de bereits über das Parkplatz-Chaos in Sülz berichtet. Mit Guido Witt hatte ein Anwohner moniert, wie schlimm die Situation im Kölner Veedel sei.

Verschärft auch dadurch, dass die Stadt nun einige weitere Fahrradständer in der Aegidienberger Straße angebracht hat. So seien weitere Parkmöglichkeiten weggefallen. Die Stadt hielt dagegen, dass die Bereiche, in denen Fahrradstangen montiert worden, gar nicht zum Parken vorgesehen seien. Jetzt hat sich eine weitere Sülzerin zu Wort gemeldet.

Parksituation in Kölner Veedel: Weitere Anwohnerin beschwert sich

Anja Heinen wohnt in der Erpeler Straße – einer Parallelstraße der Aegidienberger Straße. Auch für sie ist die aktuelle Situation im Veedel eine Zumutung: „Es ist entsetzlich, wie weit man teilweise nach Hause laufen muss, um irgendwo zu parken, wenn man bis 19 oder 20 Uhr arbeitet.“ Sie leide unter einer Knie- und Hüft-Arthrose, was ihr den Gang in die eigene Wohnung zusätzlich erschwert.

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„Ich bin manches Mal so verzweifelt, da würde ich das Auto am liebsten einfach irgendwo abstellen und nach Hause gehen. Und jetzt installiert man gefühlt an jedem dritten Haus ein paar Fahrradstangen“, sagt Anja Heinen.

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Auch dass die Stadt in dem Bereich bislang keine Anwohnerparkplätze anbietet, sei ein Unding. „Obwohl ich eine 60-prozentige Schwerbehinderung habe, gibt es keinen Parkplatz zum Anmieten für mich.“

Zu diesem Thema gab die Stadt an, dass perspektivisch die Einrichtung eines Bewohnerparkgebietes geprüft werden soll. Hier könne derzeit aber noch kein konkreter Zeitpunkt genannt werden.

Anja Heinen regt sich aber nicht nur über die Maßnahmen der Stadt auf. So würden viele Garagen in dem Gebiet von Anwohnerinnen und Anwohnern nicht dazu genutzt werden, dort die eigenen Fahrzeuge zu parken. „Es ist wirklich ganz fürchterlich“, sagt die Sülzerin.