Nach einer Brandattacke auf mehrere Pkw am Hauptbahnhof hat die Polizei eine Verdächtige festgenommen.
Kölner HbfPolizeiwagen angezündet: Verdächtige (17) ist keine Unbekannte

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Auch zwei Wagen der Kölner Bundespolizei wurden in der Nacht zu Mittwoch (22. September) in Brand gesetzt.

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Köln. Eine 17-Jährige steht im dringenden Verdacht, in der Nacht zu Mittwoch (22. September) in der Nähe des Kölner Hauptbahnhofs fünf Autos in Brand gesteckt. Bei zwei der betroffenen Fahrzeuge handelt es sich um Wagen der Bundespolizei.
Gegen 23 Uhr beobachteten Zeugen, wie „An den Dominikanern“ die dort geparkten Bundespolizeifahrzeuge, einen BMW und einen Mercedes, angezündet wurden. Drei Zeugen gelang es, die brennenden Streifenwagen mit einem Feuerlöscher zu löschen.
„In unmittelbarer Nähe konnte eine 17-Jährige festgenommen werden“, so eine Bundespolizeisprecherin. Die Jugendliche ist bereits einschlägig in Erscheinung getreten. Laut Polizei war sie im Februar diesen Jahres vor dem Amtsgericht wegen Brandstiftung in mehreren Fällen in Köln-Nippes schuldig gesprochen worden. Die Jugendstrafe war zur Bewährung ausgesetzt worden.
Autobrände in Köln: 17-Jährige soll dem Haftrichter vorgeführt werden
Die Bewährung hat die 17-Jährige jetzt vermutlich verspielt. Sie soll noch am Mittwoch dem Haftrichter vorgeführt werden. Zu den Tatvorwürfen schweigt sie bislang.
Ob die Beschuldigte als Täterin auch für die drei weiteren Fahrzeugbrände am Kunibertskloster sowie auf der Marzellenstraße in Betracht kommt, prüfen die Ermittler. An allen Fahrzeugen entstand ein erheblicher Sachschaden. (iri)
