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Tränen im Maritim Kölner Bütt-Star tritt ab - Kollegin hält emotionale Laudatio

Torben Klein auf der Bühne des Maritim-Hotel

Torben Klein gehörte zu den Abräumern beim KKK, danach wurde es emotional im Maritim-Hotel.

Emotionen pur bei der Matinee des Klub Kölner Karnevalisten im Kölner Maritim-Hotel.

Köln. Sie werden uns jetzt schon fehlen, die wunderbaren Geschichten aus dem Märchenwald. Denn ein ganz Großer der Kölner Büttenrede wird nach der kommenden Session seinen „Rumpelstilzche“-Hut an den Nagel hängen und beendet endgültig seine Karriere: der geniale Fritz Schopps!

Der Klub Kölner Karnevalisten (KKK) nutzte am Sonntagnachmittag (24.Oktober) im Rahmen seiner diesjährigen Matinee (man hat sich wegen Corona ausdrücklich gegen einen Vorstellabend entschieden), um den Altmeister der Büttenrede auch gebührend im Maritim zu verabschieden.

Gaby und Fritz Schopps mit Ingrid Kühne.

Fritz Schopps (M.) mit Ehefrau Gaby (l.) und Laudatorin Ingrid Kühne.

Dort wurde es mega emotional, als Ingrid Kühne ihren Auftritt nutzte, um eine Laudatio auf Kollegen Fritz zu halten. „Einer der letzten ganz Großen nimmt seinen Hut, das ist für den Karneval in der Welt nicht gut, für den Karneval in Köln ist das noch viel schlimmer, denn man hört nicht mehr wie bisher immer, deine hervorragenden Reden mit allen Finessen“, so Kühne.

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Und weiter: „Für jeden Kollegen immer ein nettes Wort, lobend und schulterklopfend an jedem Ort. Nie neidisch, nie böse. Nie hast du gezofft! Ich danke dir stellvertretend für alle hier im Saal, für 50 Jahre hervorragenden Karneval.“

Stehende Ovationen für Fritz Schopps, bei dem im Anschluss die Tränen liefen. „Ich bin unheimlich ergriffen und möchte mich bei zwei Frauen bedanken. Bei meiner lieben Frau Gaby die immer für mich da ist und bei meiner Freundin Ingrid Kühne, die solch eine tolle Laudatio für mich geschrieben hat – das ist einmalig. Das wäre alles nicht möglich gewesen ohne so ein Publikum – ich danke Euch und meiner Heimatstadt Kölle. Es war eine wundervolle Zeit, aber nach der Session ziehe ich meinen Hut und meine Stiefel aus und gehe in den Märchenwald zurück“, sagt er mit zitternder Stimme.

Köln: JP Weber mit stehenden Ovationen gefeiert

Eigentlich wollte Fritz Schopps seine Karriere Aschermittwoch 2021 beenden, doch Corona machte ihm einen Strich durch seine Rentenplanung. „Einfach Aufhören ohne mich zu verabschieden, das wollte ich nicht.“

„Das wäre auch nicht seine Art“, so Ingrid Kühne im Gespräch mit EXPRESS.de. „Als er auf die Bühne gekommen ist, ist mir noch einmal klar geworden, welche Verdienste der Mann hat. Genial.“

Insgesamt 18 Programmpunkte erlebten die Zuschauer. Zu den Abräumern zählten neben JP Weber (bekam stehenden Beifall für einen genialen Vortrag) auch Torben Klein, die Boore und die „Drecksäck“. Gut gemacht!

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